Videos und Fotos von meiner ersten größeren Lesung

Meine erste öffentliche Lesung mit allgemeinem Publikum und 23 Zuschauer*innen fand am 5.5.24 im schönen Stadtcafé in Kassel statt. Die Lesung kam wunderbarerweise durch die Autorengruppe Nordhessen zustande, in der ich seit letztem Sommer Mitglied bin. Wir haben dort als Gruppe die Möglichkeit, dass alle zwei Monate ein Autor/eine Autorin von uns an einem Sonntagabend im Stadtcafé liest und es entpuppte sich als fantastische Möglichkeit für mich, endlich mit öffentlichen Lesungen und nicht nur Veranstaltungen im Internet zu starten.

Mit von der Partie war Philipp Hoffmann, ein bekannter fast blinder Kasseler Straßenmusiker, der ebenso mal auf der Straße gelebt hat und alte Landstreicherlieder zu meinen Texten spielte.

Wir waren ein gutes Gespann, fand nicht nur ich, sondern auch die Zuschauer! Es hat mir sehr viel Freude bereitet, denn ich erzähle gerne von der Zeit, in der ich in Frankreich fast ohne Geld auf der Straße gelebt habe und lese auch gerne aus meinem Buch „Der Vagabundenblog: Vom Leben ohne Geld“ vor.

Wer nicht dabei sein konnte, kann hier einen Einblick bekommen in unsere erste gemeinsame Veranstaltung, die Philipp bei sich im Kanal veröffentlicht hat. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich die Videos auf meinen Kanal kriegen kann. Wer mir dabei helfen kann, gib mir gerne Bescheid. Ich habe auf jeden Fall jetzt eine Playlist „Silvia Fischer auf anderen Kanälen“ dazu eingerichtet, die ich noch ergänzen werde.

Inzwischen hatte ich die zweite Lesung in einem Nachbarschaftstreff am 15.5.24 mit Senior*innen in Kassel, die auch über die Autorengruppe Nordhessen zustande kam und die mir auch sehr viel Freude bereitet hat. Ich nehme deshalb gerne entweder kleinere oder auch größere Lesungen und Gespräche sowie Vorträge zum Thema Leben ohne oder mit wenig Geld mit oder ohne Philipp Hoffmann entgegen.

Ab jetzt gibt’s die Möglichkeit, mir einen Kaffee zu spendieren:

Herzlichen Dank!

Mein eigenen Videokanal mit mitlerweile über neunzig Videos findet Ihr übrigens hier:

https://www.youtube.com/@silviafischer8780

Abonniert ihn und/oder hier den Blog gerne!

Mehr von mir lesen und meine anderen Social Media Kanäle einsehen, könnt Ihr neben vagabundenblog.wordpress.com auf silvia-fischer.de.

Erster Versuch mit KI auf französisch

Als ich jetzt für sechs Wochen in Aix en Provence war, habe ich auch versucht, jemanden zu finden, der mir bei der Farnzösischübersetzung helfen kann. Dabei kam ich auch zur Fakultät, an der Germanistik unterrichtet wird. Unten im Foyer sprach mich ein Professor der Psychologie an und als ich ihm erzählte, dass ich jemanden suche, um mein Buch übersetzen zu lassen, meinte er:

„Sie können Ihr Buch doch mit Deepl.com übersetzen lassen und dann mit ChatGPT nachbearbeiten. Ich mache ganz viel mit ChatGPT. Das ist eine wunderbare Sache. Die Leute haben nur Angst davor, weil sie es nicht kennen. Ich bin Professor für Statistik im Bereich der Psychologie.“ Er zeigte mir dann auch eine neue Uni-Bibliothek, die ich von früher kannte, als sie noch viel kleiner war. Das war die Bibliothek, die damals schon und auch heute bis 20 Uhr geöffnet hat und in meinem Buch „Der Vagabundenblog: Vom Leben ohne Geld“ vorkommt.

Hier ist mein erster Versuch mit ChatGPT auf französisch, den ich echt schön finde. Ja, ich bin regelrecht begeistert von dem, was die KI aus meinen Eingaben gemacht hat:

Chat GPT francais 20.4.2024

Je me suis promené dans la ville avec mes trouvailles, me sentant presque comme une reine avec ma couronne de coussins. J’ai trouvé un endroit pour passer la nuit, un petit coin tranquille près d’un parc, où je me suis installé confortablement avec mes nouveaux coussins et mon sac de couchage. La nuit était douce et étoilée, et je me suis endormi paisiblement, bercé par le bruit des grillons.

Le lendemain matin, j’ai repris ma route, décidé à continuer mon périple sans argent. J’ai rencontré des gens formidables, des âmes généreuses qui m’ont offert un repas, un abri pour la nuit, ou simplement un sourire chaleureux. J’ai découvert la beauté de la simplicité, la joie de vivre au jour le jour, sans se soucier du lendemain.

Ce livre est le récit de cette aventure, de cette année passée presque sans argent en France. C’est un témoignage de la solidarité humaine, de la beauté de la vie même dans les moments les plus difficiles. J’espère qu’il vous inspirera, qu’il vous donnera envie de vivre pleinement, de profiter de chaque instant, peu importe les circonstances.

Bonne lecture, et n’oubliez pas : la vie est belle, même sans argent.

Meine erste Live-Lesung am 5.5.24 um 19 Uhr im Stadtcafé in Kassel

Ein lange gehegter Wunsch von mir wird wahr:
Ich mache
am Sonntag, den 5. Mai 2024 um 19 Uhr
eine öffentliche Live-Lesung im Stadtcafé in der Treppenstraße in Kassel. Mit von der Partie ist Philipp Hoffmann, ein bekannter Straßenmusiker aus Kassel. Ich werde aus dem Buch „Der Vagabundenblog: Vom Leben ohne Geld“ vorlesen aus der Zeit, in der ich ohne Geld in Südfrankreich gelebt habe.
Lasst Euch entführen in eine andere Art zu leben, eine andere Lebensart und hört Vagabundenlieder von Philipp Hoffmann.
Der Eintritt ist frei!
Bücher können im Anschluss an die Lesung und Erzählungen handsigniert werden.
Die Lesung kam zustande durch meine Mitgliedschaft in der Autorengruppe Nordhessen, wo sich gerade ganz viel tut.
Am 7. Juni gibt’s nämlich ab 18 Uhr ein Lesefest in der Kesselschmiede in Kassel, bei der ich auch mit einem Stand und einer Lesung aus meinem neuen Buch „Mein wundervolles Leben mit kaum Geld“ vertreten sein werde.

Im Rahmen des Thalia Story Teller Awards habe ich nämlich im März diesen Jahres drei neue Bücher bei Story.one veröffentlicht:

– „Mein wundervolles Leben mit kaum Geld„, das Nachfolgebuch meines Roadmovies „Der Vagabundenblog: Vom Leben ohne Geld“ von einer Zeit, in der ich im Wagen, sprich einem halb ausgebauten LKW am Fuß der Pyrenäen in Südfrankreich, dem sogenannten Hippieland gelebt habe

– „Living For Free„, die Übersetzung meines Roadmovies „Der Vagabundenblog: Vom Leben ohne Geld“ von dem Jahr, in dem ich mit 88,- Euro im ganzen Jahr gelebt habe und

– „Geldbefreit leben Living For Free„, eine zweisprachige Edition englisch-deutsch von meinem Leben ohne Geld.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz könnt Ihr die Bücher bei jeder Buchhandlung oder Online-Buchhandlung bestellen. Autorenfreundlich geht das beim Shop Autorenwelt, den ich unten verlinke.

Jetzt brauche ich zweimal 100,- Euro, um die englischen Bücher bei Story.one für die ganze Welt bestellbar zu machen. Wenn Ihr mir dabei helfen wollt, das Geld zusammen zu bekommen, spendet gerne an PayPal.me/anderewelt oder https://www.patreon.com/anderewelt!
Es sei Euch ganz herzlich gedankt!

Das erste Buch vom Leben ohne Geld findet Ihr hier https://amzn.eu/d/hhH0zHk oder als pdf-Datei auf silvia-fischer.de zum downloaden nach dem Motto: „Gebt, was Ihr von Herzen geben wollt oder nehmt es als Geschenk“

Autorenfreundlich bestellen könnt Ihr die Bücher hier (da bekomme ich ein bisschen mehr Prozente):
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#Lebenohnegeld #Frugalist #freegan #Nomadin #nomadiclife #livingwithoutmoney #storyone

Meine ersten Live-Lesungen in Kassel

Hiermit gebe ich meine ersten Lesungen bekannt und freue mich, wenn Ihr kommt!

Im Stadtcafé und Panama in Kassel lese ich aus „Der Vagabundenblog: Vom Leben ohne Geld“ von der Zeit, in der ich ohne Geld in Südfrankreich gelebt habe und werde musikalisch begleitet vom fast blinden Straßenmusiker Philipp Hoffmann, der es ebenfalls kennt, ohne Wohnung zu leben und der für Euch Vagabundenlieder singt und spielt.

Beim Lesefest in der Kesselschmiede lese ich aus meiner Neuerscheinung „Mein wundervolles Leben mit kaum Geld“ von der Zeit, in der ich nach dem Jahr ohne Geld mit recht wenig Geld in einem Wagen, besser gesagt einem halb ausgebauten LKW am Fuße der Pyrenäen gelebt habe. Bei beiden Veranstaltungen könnt Ihr die Bücher kaufen und handsignieren lassen.

Warum ich romanischsprachige Länder so liebe

Ich hatte vor ein paar Tagen eine Venezuelanerin auf einer Bank vor der Post kennengelernt, als wir beide noch ein bisschen Sonne tanken wollten bevor sie unterging.
Wir hatten die Telefonnummern ausgetauscht und sie schlug dann am nächsten Tag per Whatsapp vor, dass wir uns wieder treffen.
Ich war schon zweimal in einem Vereinscafé gewesen, das ich ziemlich cool fand und da gestern Abend eine lockere Runde von Leuten irische Volksmusik spielten, lud ich sie ein, mit mir dorthin zu gehen.
Obwohl sie schon einige Jahre lang in Aix en Provence lebt, kannte sie es noch nicht und hatte nur mal davon gehört.
Auf dem Weg, um mich mit ihr zu treffen, schaute ich noch an einem der Plätze vorbei, wo man gut Containern kann. Dabei traf ich einen Bekannten, der ebenfalls gerne containert und fragte ihn, ob er mitkommen möchte ins Vereinscafé. Er kam mit.
So gingen wir zusammen hin und da alle Tische belegt waren, gingen wir hinten in die Spielecke, in der ich schon einmal gesessen hatte.
Dann kam noch eine weitere Frau dazu, die ich hier im Café kennengelernt hatte und mit der zusammen ich zu einem anderen coolen Treffen gegangen bin: dem Polyglott, wo Menschen verschiedene Fremdsprachen sprechen.
Die Venezuelanerin hatte plötzlich UNO Karten in der Hand und begann, sie zu mischen.
Der kleine Junge neben uns war gerade am Verzeifeln, da der Akku seines Gameboys leer war, mit dem er die ganze Zeit gespielt hatte.
So kamen wir alle zusammen und spielten zusammen UNO.
Ich habe jahrelang kein Gesellschaftsspiel mehr gespielt. Aber es hat so einen Spaß gemacht und so eine Freude!
Und die Beiden, mit denen ich gekommen war hatten sich danach mehrere Male bedankt und waren total begeistert von dem sehr außergewöhnlichen Ort in der äußerst bürgerlichen Stadt.
Da wurde mir wieder klar: ja, das ist das, was ich liebe. Diese Ungezwungenheit und Offenheit für neue Menschen. Das hatte ich in Brasilien kennengelernt und in Südfrankreich wiedergefunden und das ist, was ich liebe!
😃💜🤗

Beim UNO spielen in einem Vereinscafé in Aix en Provence

Mein wundervolles Leben mit kaum Geld

Mein Leben hat mich Anfang März nach Aix en Provence geführt, wo ich damals ohne Geld auf der Straße gelebt habe. Ein Freund von damals, der in meinem Buch als Mehdi immer wieder auftaucht, weil er mich schon damals oft beherbergt hat, hat mich eingeladen, in seiner Wohnung zu bleiben, während er selbst in Paris arbeitet. Und hier bin ich nun schon seit einem Monat!

Hier habe ich innerhalb einer Woche drei Bücher im Rahmen des Thalia Storyteller Awards veröffentlicht, die schon lange vor sich hinschlummerten. Zum einen habe ich eine Fortsetzung des Euch vielleicht schon bekannten Buches „Der Vagabundenblog: Vom Leben ohne Geld“ veröffentlicht. Ich habe mir damals einen Wagen zugelegt, den mein damaliger Freund Raphael zu verkaufen hatte. Und da ich noch Geld hatte, aber nichts zum Wohnen, habe ich kurzerhand ja dazu gesagt und ihn ihm abgekauft und dann zwei Jahre darin gelebt. Mein Buch „Mein wundervolles Leben mit kaum Geld“ erzählt vom Anfang meines Wagenlebens, in dem ich dazu übergegangen war, nicht mehr ohne, sondern mit wenig Geld zu leben. Hier findet Ihr die Abenteuer, die mir damit passiert sind:

Mein wundervolles Leben mit kaum Geld
Mein wundervolles Leben mit kaum Geld

Ich freue mich sehr, dass ich dieses Buch bei story.one auf recht leichte Art und Weise herausgegeben habe, aber jetzt bin ich doch mit einigen finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert, da ich hundert Euro zahlen muss, damit das Buch weltweit bestellbar ist. Ja, der große Vorteil ist, dass man es in jeder Buchhandlung und Online-Buchhandlung bestellen kann, aber kostenfrei eben nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für alle anderen Länder sind erstmal hundert Euro zu zahlen. Falls Ihr mir damit helfen wollt, das Geld zusammen zu bekommen, könnt Ihr das gerne durch Spenden an PayPal.me/anderewelt oder

https://www.patreon.com/anderewelt

Denn da ich noch ein Buch auf englisch und eines zweisprachig englisch-deutsch von der Zeit ohne Geld herausgegeben habe, sind es bei drei Büchern dann schon 300,- Euro.

Ich freue mich sehr, wenn Ihr bereit seid, mich da zu unterstützen und es sei Euch ganz herzlich gedankt!

Das erste Buch vom Leben ohne Geld findet Ihr als Taschenbuch oder Hardcover hier https://amzn.eu/d/hhH0zHk (das Hardcover kann übrigens auch in jeder Buchhandlung bestellt werden) oder als pdf-Datei auf silvia-fischer.de zum downloaden nach dem Motto: „Gebt, was Ihr von Herzen geben wollt oder nehmt es als Geschenk“. Man kann es auch als richtiges e-book für 2,99 Euro bei den großen Online-Buchhandlungen kaufen.

Mehr lesen über die drei Bücher, könnt Ihr hier:

https://www.story.one/de/author/silvia-fischer

Ein Video anlässlich der drei neuen Bücher habe ich auch gemacht und freue mich, wenn Ihr es Euch anschaut

Autorenfreundlich bestellen könnt Ihr mein neues Buch „Mein wundervolles Leben mit kaum Geld“ hier (Mein Favorit, denn da bekomme ich ein bisschen mehr Prozente):

Und nun viel Spaß beim Lesen!

Wie immer freue ich mich über Kommentare, Likes, neue Abonnent*innen und konstruktives Feedback!

#Lebenohnegeld#Frugalist#freegan#Nomadin#nomadiclife#livingwithoutmoney #storyone

Playlist zum Thema Gesundheit

Kennt Ihr schon meine Playlist zum Thema Gesundheit? Da ich sieben Jahre lang keine Krankenkasse hatte, habe ich mich sehr stark mit Krankheitsursachen und gesunder Lebensführung beschäftigt. Ein paar Dinge habe ich in meinen Videos angesprochen.

Hier findet Ihr die Playlist: https://youtube.com/playlist?list=PLFPeSF3l5I7Rk_uh5HnFAnPlcnX827HDA&si=FoWPQsydhO91nFrI

Mehr von mir findet Ihr außer in diesem Kanal unter https://linktr.ee/SilviaFischer

Mein Buch vom Leben ohne Geld gibt’s auf silvia-fischer.de zum Download auf Spendenbasis oder als Geschenk oder als Taschenbuch bei Amazon für 9,99 Euro https://amzn.eu/d/hhH0zHk oder ist als Hardcover für 22,80 bei jeder Buchhandlung zu bestellen. Meine neuen Bücher findet Ihr auf https://www.story.one/de/author/silvia-fischer

Etwas Spenden, wenn Ihr dankbar für meine Anregungen seid, könnt Ihr gerne per Paypal paypal.me/anderewelt oder auf https://www.patreon.com/anderewelt  Es sei Euch gedankt!

Jetzt auch bei LinkedIn

Nicht nur, dass ich hier in Aix en Provence, wo ich damals auf der Straße gelebt habe und wo mein Buch zu einem Großteil spielt, drei Bücher im Rahmen des Thalia Storyteller Wettbewerbs teilgenommen habe, über die ich im Folgenden informieren möchte, nein. Ich habe jetzt, nachdem ich bisher nur auf Facebook und Instagram unterwegs war, jetzt auch ein Profil auf LinkedIn errichtet. Warum?

Weil ich da ganz einfach meine Beiträge teilen kann und das finde ich sehr praktisch. Also wer von Euch auf LinkedIn ist, kann mir dort gerne folgen. Hier ist der Link: www.linkedin.com/in/silvia-fischer-autorin

Ich freue mich, euch dort zu sehen. Ich biete jetzt übrigens auch Lesungen und Gespräche zum Thema Leben ohne oder mit wenig Geld, ohne Wohnung, als Nomadin, reisend leben … an und freue mich über Eure Einladung! Am liebsten ist mir dabei ein gemütlicher Rahmen, in dem man sich wohlfühlen kann 😉

Mein erstes gemeinsames Video mit dem Straßenmusiker Philipp Hoffmann

Ich freue mich, Euch hier mein erstes gemeinsames Video mit Philipp Hoffmann vorzustellen, das wir gestern zusammen in seiner Wohnung gemacht haben. Philipp hat auch mal auf der Straße gelebt und singt und spielt ein altes Landstreicherlied und ich lese aus meinem Buch „Der Vagabundenblog: Vom Leben ohne Geld“.

Ich habe ihn übrigens beim abendlichen Herumstromern (meinem nächtlichen Spaziergang) durch Kassel kennengelernt, als ich ein soziokulturelles Zentrum entdeckt habe, in dem er gerade zu Gast war.

Das liebe ich am meisten: wenn ich irgendwo durch glückliche Fügung Menschen mehr oder weniger auf der Straße kennenlerne!

Philipp Hoffmann und Silvia Fischer

Ich erzähle mal verschiedene Gründe und Hintergründe, warum ich auf der Straße gelebt habe, um Verständnis für Menschen zu wecken, die auf der Straße leben: Erfahrungen aus der Kindheit, unvorteilhafte Verhaltensmuster und Programme, eine Faszination für Straßenkinder und viele andere Aspekte.

Mehr von mir auf https://linktr.ee/SilviaFischer

Mein Buch vom Leben ohne Geld gibt’s auf silvia-fischer.de zum Download unter dem Motto „Gib, was Du von Herzen geben möchtest oder nimm es als Geschenk“ oder als Taschenbuch für 9,99 Euro bei Amazon https://amzn.eu/d/hhH0zHk oder es ist als Hardcover für 22,80 Euro in jeder Buchhandlung zu bestellen

Etwas Spenden, wenn Ihr dankbar für meine Anregungen seid, könnt Ihr gerne per Paypal paypal.me/anderewelt oder https://www.patreon.com/anderewelt

Es sei Euch gedankt!

Und: ich freu mich immer über Kommentare und konstruktives Feedback!

Mein Jahresrückblick 2023 einmal anders

Dass ich einen Jahresrückblick in der Zeit zwischen den Jahren mache und schaue, was im Jahr alles so passiert ist, ist für mich normal. Aber diesmal begann ich schon früher, einmal zusammenzustellen, was mir so Interessantes aus dem Jahre ’23 einfiel. Und diesmal hatte ich eine besondere Idee, was ich mit den Punkten, die aufgeschrieben hatte, machen könnte: sie auf bunte Post-it’s schreiben und in Gruppen zuordnen.

Schaut im Video, was daraus geworden ist. Ich jedenfalls war von meinem Einfall und dem, was dabei herauskam ganz begeistert und andere, denen ich das Ergebnis zeigte auch 🙂

Warum wir besser keine Weihnachtsbäume kaufen …

Es ist zwar schon ein alter Beitrag einer Radiosendung beim freien Radio Dreyeckland, den ich im Rahmen eines Praktikums erstellt habe, aber er ist immer noch genauso aktuell. Denn es hat sich seitdem am Verkauf der Weihnachtsbäume wohl nicht sehr viel geändert. Bäume sind ja Lebewesen und Lebewesen einfach so zu töten, um sie sich für ein paar Tage in die warme Bude zu stellen, finde ich ehrlich gesagt bedenklich. Noch dazu, dass zwei Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche dafür herhalten müssen. Es ist eines der vielen Zeichen, unserer dekadenten Konsum- und Wegwerfgesellschaft, vollkommen unbewusst zu handeln.

Und das nur, weil irgendwelche Adeligen vor ein paar hundert Jahren mal damit angefangen haben. Das ist, was meine Recherchen damals ergeben haben. Aber hört selbst, was ein Interview mit Rudolf Fenner von Robin Wood zum Thema Weihnachtsbäume im Jahre 2014 schon ergeben hat und warum Ihr einen wertvollen Beitrag leistet, wenn Ihr statt eines Weihnachtsbaumes symbolisch nur ein paar Zweige nehmt. Ich zumindest mag lebendige Bäume wesentlich mehr als Tote. Und hier geht’s zum Beitrag „Christbäume kritisch betrachtet“:

https://rdl.de/beitrag/christb-ume

Die Ebene des freien Gebens und Nehmens

Es war ein langer Wunsch von mir, ein Video über die Ebene des freien Gebens und Nehmens zu machen, in der ich viele Jahre mit großer Freude gelebt habe.

Die Ebene des freien Gebens und Nehmens

Nur ein anderer Stadtteil

Nur ein anderer Stadtteil

oder

alles ist relativ

Früher wohnte ich in einer Stadt, die war hundert Kilometer lang und achtzig Kilometer breit. Schon in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts. Es war damals die drittgrößte Stadt der Welt.
Es war für mich ein Traum gewesen, in einer Stadt zu leben, in der man kein Ende sieht und dieser Traum hatte sich verwirklicht.
Ich hatte auch den Traum, täglich essen zu gehen und in Fünf-Sterne-Hotels abzusteigen, damals, als ich selbst aushilfsweise in einem Vier-Sterne-Hotel als Zimmermädchen arbeitete. Auch dieser Traum hatte sich verwirklicht.
Danach sah ich, dass ich mich in Fünf-Sterne-Hotels gar nicht wohlfühle und war glücklich, wenn ich so frei war, in eine kleine Pension zu gehen.
Dann sah ich, dass das Essen in Restaurants gar nicht mit so viel Liebe gemacht sein kann wie Zuhause.
Ich habe damals einem Menschen, der gerade kein Zuhause hatte eine gemeinsame Wohnung gegeben. Das habe ich immer wieder getan in meinem Leben und habe selbst viele Jahre bei Menschen mitgelebt, die mich eingeladen haben.
So ist das Leben mal so und mal so.
Viele Jahre hatte ich kein Auto und wäre keinen Meter ohne dringende Notwendigkeit gefahren. Heute lebe ich als Großstadtkind in einem kleinen Dorf, genieße die Landschaft drumherum, die ich auf meinen täglichen Spaziergängen durchschreite. Sie tut mir gut. Aber ich merke, von den Leuten her passen mir die Menschen in den umliegenden Städten besser. Und so fahre ich jetzt gerne mal dreißig Kilometer, um in die nächste Stadt zu kommen. Das scheint mir erstmal viel, aber wenn ich in der Metropole leben würde, in der ich in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts gelebt habe, dann wäre es nur ein anderer Stadtteil.

Wie wir auch ohne Geld leben können – bei Okitalk

Ein Herzenswunsch von vor einem Jahr hat sich erfüllt: Ich konnte in meiner zweiten Okitalk Live Sendung am 1.9.2023 mal zusammenstellen und weitergeben wie wir auch ohne Geld leben können! Sozusagen meinen reichen Erfahrungsschatz aus den neun Jahren teilen, die ich ohne Einkommen gelebt habe.

Angesichts der Tatsache, dass jetzt in den sozialen Medien für den Mikrochip geworben wird und ich an das glaube, was in der Offenbarung des Johannes in Kapitel 13, 16-18 und 14, 9-11 darüber geschrieben steht, was Ungutes mit den Menschen passiert, die das Malzeichen des Tieres an der Hand oder an der Stirn annehmen, um kaufen oder verkaufen zu können (bitte lest es selbst oder schaut mein neues Video dazu hier an: https://youtu.be/9iYXbx247L4) ist es Zeit, die Menschen aufzuklären.

Die Prophezeihungen der Apokalypse waren Gründe, warum ich überhaupt ohne Geld gelebt habe, um auszuprobieren, ob das geht und es ging 😉 Ich habe es noch dazu aufgeschrieben, also dokumentiert und wenn Ihr mein Buch lesen wollt, könnt Ihr es entweder runterladen auf silvia-fischer.de gegen eine Spende oder als Geschenk oder als Taschenbuch hier:

https://amzn.eu/d/hhH0zHk

Und nun wünsche ich Euch viel Freude beim Zusehen der Aufzeichnung der Sendung! Klickt auf das grüne Feld, bei dem auf englisch gefragt wird, ob Ihr die Cookies akzeptiert und dann geht’s los!

Zweistündige Radiosendung mit mir online

Hallo Ihr Lieben, 😘
heute ist um 18 Uhr eine Radiosendung des freien Radios Wüsten-Welle, die im Raum Tübingen sendet, mit mir online gegangen. Ich gehe darin auf verschiedene Aspekte meines Lebens ein, wie Leben ohne oder mit wenig Geld und ein anderes System, nachdem wir leben könnten. Lasst Euch überraschen!

Es ist in zwei Teile von jeweils einer Stunden gegliedert und nur für zwei Wochen online unter:
https://www.wueste-welle.de

oder Teil 1 hier: https://www.wueste-welle.de/mediathek/playsendung/id/71820

und Teil 2 hier: https://www.wueste-welle.de/mediathek/playsendung/id/71821

Viel Spaß beim Zuhören! 😃🦋😃

Eure Silvia Fischer

Mein Buch von der Zeit, in der ich ohne Geld in Südfrankreich gelebt habe, gibt’s übrigens hier:

https://amzn.eu/d/hhH0zHk

oder auf silvia-fischer.de zum Download gegen eine Spende oder als Geschenk (das dürft Ihr entscheiden)

Und wie immer freue ich mich über likes, Kommentare und konstruktives Feedback sowie, wenn es Euch gefällt, über’s Weiterleiten!

Hamsters for Healing oder die Geschichte meines Hamsters

Die Geschichte mit meinem Hamster begann eigentlich vor vielen vielen Jahren. Ich weiß gar nicht mehr genau, vor wie vielen Jahren. Aber bestimmt waren es mehr als zwanzig.
Ich war damals krank und machte in diesem Zusammenhang mit meinem behandelnden Arzt eine Sitzung in Familienstellen, bei der eine Heilerin anwesend war. Sie empfahl mir am Ende der Sitzung, mir ein Haustier zuzulegen. Doch ich konnte mich mit dieser Idee nicht wirklich anfreunden. Ich wollte lieber reisen.
Also bin ich gereist. Jahrelang habe ich nichts anderes gemacht als zu Reisen. Ich habe sogar reisend gelebt, denn Reisen war meine Leidenschaft und ich habe meine Leidenschaft zu meinem Leben gemacht. Und das Ganze dann unter anderem auch hier auf diesem Blog beschrieben …

Ich habe mir dabei immer mal wieder überlegt, mir einen Hund anzuschaffen, denn schließlich lebte ich zwei Jahre alleine als Frau in einem Wagen. Genauer gesagt in einem halb ausgebauten LKW. Die Leute, die im Wagen leben haben fast alle einen Hund. Das ist sehr praktisch, da sie bellen, wenn sich jemand dem Wagen nähert und das schreckt so manchen ab. Ich stand deswegen allerdings auch nie alleine irgendwo in der Natur. Mir wollten auch immer wieder mal Leute, bei denen ich gerade zu Besuch war, ihre jungen Katzen andrehen, aber ohne ein richtiges Zuhause, war daran ja gar nicht zu denken. Auf jeden Fall hatte ich mich immer mal wieder gegen ein Tier entschieden.
Und jetzt kam es im Dezember letzten Jahres dazu, dass ich in eine Zoohandlung ging. Ein neuer Bekannter hatte mich mitgenommen in einen Baumarkt in der nächstgrößeren Stadt, in dem ich einige Dinge für meinen Garten kaufte. Und dann erinnerte ich mich an den Weg des Künstlers, einem Buch von Julia Cameron, bei dem es eine Aufgabe war, doch mal in Geschäfte zu gehen, in die wir normal nicht gehen, um etwas komplett anderes zu erleben.
Also ging ich in die Zoohandlung, die zwei Geschäfte weiter war.
Und dort sah ich einen Zwerghamster! Er verbuddelte sich sofort in dem Buddelturm, nachdem er mich erblickt hatte und ward nicht mehr gesehen, aber genau das hat es mir angetan. Er ging mir gar nicht mehr aus dem Kopf. Ein Zwerghamster! Er war grau.

Am nächsten Tag – ich war gerade in einem Video-Call – dachte ich, da bewegt sich doch etwas rosafarbenes im Käfig! Bei genauerem Hinsehen entpuppte es sich als ein nacktes Hamsterbaby, um dessen Leben ich schon bangte, so wie es ganz alleine draußen im Streu lag, ohne, dass die Mutter Notiz davon genommen zu haben schien.
Ich hielt mich lange damit zurück, in das Häuschen zu schauen wie viele Junge sie geboren hatte, um die Mutter eben nicht in Stress zu versetzen und ein Junges zu verlieren. Als ich sie dann mal sah, waren es zu viele, um sie zu zählen. Einmal zählte ich dann dreizehn, ein anderes Mal gar fünfzehn Junge. Und dabei blieb es. Der Rekord liegt übrigens bei siebzehn Jungen, las ich dann im Internet.

Die Freude war groß, als das erste Junge das erste Mal im Käfig herumlief und wurde um so größer, je mehr Junge sich im Käfig herumbewegten. Ich fing an, Videos zu machen und sie auf WhatsApp und auf meinem Youtube-Kanal https://www.youtube.com/channel/UCT-QRNSLEp3al8IJxkEjE9w zu teilen. Ich hatte eine echte Freude damit, ihre Entwicklung und ihr Wachstum zu beobachten. Irgendwann begannen sie, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Neben Hamsterfutter liebten sie Salat und dann später Löwenzahn. Das war ihr Favorit. Ich kam kaum mit dem Sammeln hinterher.

Ich war immer wieder in der Zoohandlung zu Gast, um mich über dies und jenes zu informieren und vor allem auch zu fragen, ob sie die Jungen nehmen würden.
„Wenn wir Platz haben, nehmen wir sie“. Sie notierte meine Telefonnummer. Sie wollten sie aber erst nach sechs Wochen nehmen. „Dann lernen sie noch Sozialverhalten“. Tatsächlich nahmen sie fünf dann Junge.
Daneben probierte ich, sie per Kleinanzeigen und Aushängen unter zu bekommen, aber das war gar nicht so einfach, wie ich feststellte. Aber nach und nach kamen vor allem Familien mit Kindern zu mir, die sich einen der Kleinen aussuchten. Bei den meisten war es interessanterweise so, dass die Kinder sich schon lange einen Hamster gewünscht haben und ihn dann zum Geburtstag geschenkt bekamen. Schließlich habe ich sie alle gut untergebracht.

Nur einen der Kleinen behielt ich: einen Behinderten, der keine Hinterfüße hat. Er war derjenige, der mir am meisten zugewandt war und immer an den Käfigrand kam, wenn ich den Raum betrat. Ein ganz süßer! Ich habe ihm den französischen Namen Maurice gegeben.


Auf jeden Fall habe ich gemerkt, wie heilsam es doch ist, Tiere um sich zu haben. Es wird ja immer wieder behauptet, dass die Lebenserwartung höher ist, wenn man ein Tier hält und sich um es kümmert. Die Heilerin hatte also recht. Ich bin dank ihnen gut durch den Winter gekommen und habe ein ganzes Stück mehr Selbstliebe entwickelt. Sie sind definitiv auch etwas für mein inneres Kind. Sie zeugen vom Wunder des Lebens. Deshalb habe ich sie Hamsters for healing genannt!

Die Hamstermama mit ihren kleinen beim Joghurtschlecken

Meine vielen Hamstervideos, die ich gemacht habe, findet Ihr hier in meiner Playlist:

https://studio.youtube.com/playlist/PLFPeSF3l5I7S1PzX6zKU4lT3AnCOhGHcZ/videos

Das spektalulärste ist wie ich finde, das hier:

Hamsterbabys als Kletterhelden

Viel Spaß beim Anschauen!

Mehr von mir zu Lesen oder Anschauen findet Ihr hier: https://linktr.ee/SilviaFischer

Wie die Leipziger Buchmesse für mich war

Schonmal vorweg: für mich war sie toll!

Nicht, weil ich einen großen Verlag gefunden habe, der mein Buch von der Zeit, in der ich ohne Geld gelebt habe mit Kusshand genommen so schnell wie möglich veröffentlicht, sondern weil ich geschafft habe, ganz vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, indem ich all denen, die mich anlächelten eine Postkarte in die Hand drückte mit den Worten: „Wer mir ein Lächeln schenkt, bekommt eine Postkarte geschenkt“. Spätestens dann lächelten sie noch mehr und ja, da war ich wieder ein ganzes Stück weit so wie ich in Frankreich gelebt habe – immer bestrebt, Menschen zum Lachen zu bringen. ich brauchte dazu nicht mal einen Clown-Kurs zu machen, wie sie damals in Mode gekommen waren 🙂

Als ich wieder zurück war, habe ich ein zwanzigminütiges Video gemacht für diejenigen, die interessiert, wie die Buchmesse für mich war, weil ein paar Leute danach gefragt haben. ihr findet es hier:

Wie die Leipziger Buchmesse für mich war – ein kleiner Rückblick

Ich durfte also mein Buch „Der Vagabundenblog: Vom Leben ohne Geld“ nochmal ausstellen, da es nach dem 1.1.2020 veröffentlicht worden war und zwar auf dem Stand des Selfpublisherverbands.

Der Vagabundenblog am Stand des Selfpublisher-Verbands

Dieses Mal hatte ich es auch geschafft, sowohl Postkarten zum weiterverteilen, als auch zum ersten Mal für mich ein Meet & Greet zu organisieren. Dabei stand für eine dreiviertel Stunde ein Stehtisch zur Verfügung, an dem die Autorinnen und Autoren ihre Werke präsentieren und signieren durften. Zu mir kam tatsächlich auch einer, den ich kannte, ein mir bekannter Autor und ebenfalls Selfpublisher, den ich mal bei einer Fortbildungsveranstaltung des Selfpublisher-Verbandes in München kennengelernt hatte und der mich auch schon mal auf der Durchreise besuchen kam.

Der berühmte Turm der Leipziger Messe

Containern zukünftig erlaubt?

Das erste Mal containerte ich im Jahre 2007, nachdem ich einen Artikel darüber in einer alternativen Zeitschrift gelesen hatte. Darin war die Geschichte beschrieben, wie ein Mann zum Containern kam. Aber von wegen Containern. Das Wort war damals noch gar nicht so weit verbreitet. Damals hieß es Dumpstern, wenn ich mich recht erinnere. Das Wort Containern kam erst später in den allgemeinen Sprachgebrauch.

Ich war jedenfalls neugierig, nachdem ich den Artikel gelesen hatte, und probierte es mal aus. Ich schaute einfach erstmal beim Bioladen, dann bei anderen Geschäften, an denen ich einmal rundherum ging, um zu schauen, wo eine Mülltonne steht. Und dann schaute ich rein, was da so alles drin ist. Und nahm nur heraus, was ich davon haben wollte.

Was im Artikel stand, stimmte, nämlich, dass es gar nicht so eklig ist wie in der Vorstellung. Damals containerte ich noch nebenher und hatte noch keine Vorstellung davon, dass ich mich in der Zukunft viele Jahre fast ausschließlich von containerten Lebensmitteln ernähren würde.

Das kam dann, als ich das Experiment machte, ein Jahr lang ohne Geld zu leben, an denen sich noch weitere acht Jahre anschlossen, die ich mit so wenig Geld wie möglich lebte. Das waren im Durchschnitt 150,- Euro im Monat. Da war ich sehr dankbar dafür, von dem Müll der modernen Zivilisationsgesellschaft leben zu können.

Denn: 40-50% der in unseren Breiten produzierten Lebensmitteln werden weggeworfen. Da gehen die Zahlen etwas auseinander.

Das an sich ist schon eine Katastrophe. Ich glaube, jeder Mensch spürt innerlich, dass das nicht in Ordnung ist. Überhaupt nicht in Ordnung. Wenn auf der einen Seite der Welt Menschen verhungern und auf der anderen Lebensmittel weggeworfen werden oder erst gar nicht geerntet werden. Das Problem sitzt tief und ist strukturell bedingt; es liegt an dem ausbeuterischen System, in dem wir leider bis heute immer noch leben. Da wird den Armen genommen und den Reichen gegeben. Normal sollte es umgekehrt sein. Die Reichen, also die, die haben, sollten denen geben, die wenig haben und alles dransetzen, alles unter alle zu verteilen.

Denn: Die Menschen haben weder die Erde erschaffen, in die die Samen gelegt werden und in der die Nahrungsmittel wachsen, noch das Wasser, noch die Sonne, durch die sie wachsen.

Lebensmittel gehören eigentlich Mutter Erde, die sie wachsen und gedeihen lässt, ebenso wie sie den Platz für den Anbau zur Verfügung stellt. Ohne Mutter Erde hätte der Mensch gar nichts. Und Mutter Erde würde nie einen Teil ihrer Kinder verhungern lassen, nur weil sie kein Geld haben. Mutter Erde sorgt normal für all ihre Kinder und würde alles gerecht verteilen. Wer viel hat, dürfte viel geben; wer wenig hat, gibt wenig; wer gar nichts hat, gibt gar nichts. Das wäre, wie Mutter Erde handeln würde, davon bin ich fest überzeugt!

Wenn sich also die Damen, Herren und Diverse nun im Bundestag überlegen, das Containern straffrei zu machen, dann ist das ein Schritt hin zu einer Korrektur von etwas, das sowieso vollkommen falsch ist; aber es verschweigt, dass dahinter eine viel größere Katastrophe steckt, nämlich, dass derzeit viele Supermärkte, bei denen man früher containern konnte, richtige Burgen um ihre Mülltonnen bauen, damit keiner mehr an den Müll rankommt. Das geschieht gerade an verschiedenen Orten und ich frage mich gerade, ob da die grauen Eminenzen dahinter stehen, die sonst auch meinen, die Geschicke unserer Welt leiten zu müssen.

Frankreich ist da viel weiter. Es hat uns Deutsche im Bewusstsein darüber, wie mit Müll sinnvoll umgegangen wird, um Längen überholt. In Frankreich ist Müll meines Wissens (und ich habe jahrelang in Frankreich gelebt) Allgemeingut. So sollte es auch sein. Müll sollte allen zur Verfügung stehen.

Frankreich hat auch schon vor ein paar Jahren ein Gesetz entworfen, dass Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden, an Arme abgegeben werden müssen. Inwieweit das umgesetzt wird, ist eine andere Frage. Die Sache ist die: Das wäre das Richtige.

Wie schon zuvor gesagt: die Lebensmittel gehören eigentlich Mutter Erde und all ihren Kindern. Sie gehören eigentlich allen.

Die Tatsache, dass manche sich damit beschäftigt haben, die Nahrungsmittel zu produzieren, zu verpacken und in Supermärkten zu verkaufen, sagt nichts über die eigentlichen Verhältnisse aus.

Der Ärmste ist derjenige, der nicht teilen kann. Wie arm ist derjenige, der noch an seinem Müll festhält und ihn nicht loslassen und mit Bedürftigen teilen kann? Das reichste Land der Erde (oder eines der reichsten Länder) wird so zu einem der ärmsten Länder.

Ich dachte früher immer, dass die Menschen, die ihren Müll nicht loslassen können, wohl, um mit Freud zu sprechen, in der Analphase stecken geblieben sind. Wie ein Kind, das sein Kacka nicht Loslassen will.

Wenn ein Bundestag also darüber entscheidet, containern straffrei zu machen, dann zeigt das nur etwas, was jahrelang verkehrt war.

Richtig wäre für mich, den Müll auch in Deutschland per Gesetz als Allgemeingut zu erklären und zwangsläufig auch zur Verfügung zu stellen. Super und richtig wäre meines Erachtens noch viel mehr, nämlich wenn es sogar Regale oder ähnliches gäbe ­- in den so wunderbar neu gebauten Müllburgen -, in die man die abgelaufenen Lebensmittel so legen würde, dass bedürftige Menschen sie noch besser mitnehmen könnten. Mit dem Zurverfügungstellen aller noch essbaren, wenn auch abgelaufenen Nahrungsmittel und einem generellen Verbot, sie wegzuschließen, würden wir Menschen unserer Aufgabe als vernunftbegabte Wesen, sich für das Wohl aller einzusetzen, endlich ein ganzes Stück mehr gerecht werden.

Hier drei interessante Beiträge zum Thema Lebensmittelverschwendung:
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> https://www.telepolis.de/features/Straffreies-Containern-kein-Ende-der-Debatte-in-Sicht-8974169.html
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> https://www.telepolis.de/features/Gesetz-gegen-Lebensmittelverschwendung-Essen-retten-aber-wie-8973798.html
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> https://www.telepolis.de/features/Wird-Containern-bald-straflos-8974620.html
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Meet & Greet auf der Leipziger Buchmesse

Juchuuu! Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich ein Meet & Greet auf der Leipziger Buchmesse!

Mein Buch „Der Vagabundenblog: Vom Leben ohne Geld wird dort am Stand des Selfpublisher-Verbands ausgestellt sein und ich bin am Samstagnachmittag zwischen 14:45 und 15:30 Uhr in Halle 5, Stand A600 und signiere mein Reisetagebuch von der Zeit, in der ich in Frankreich ohne Geld gelebt habe.

Kommt bitte zahlreich! Ich freue mich auf Euch!

Wenn Ihr nicht auf die Buchmesse kommen könnt, gibt’s das Buch hier:

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Oder Ihr könnt ein handsigniertes Exemplar bei mir bestellen! Bitte dazu einen Kommentar zu diesem Post schreiben oder mich per e-mail unter SilviaFischer@gmx.com mit der Nennung Eures Vornamens anschreiben.