Von kulturellen Unterschieden und Selbstliebe

Ich ging mit meinem Nachbarn Tom, den ich vor über zwanzig Jahren mal in München kennengelernt und hier an meinem neuen Wohnort wiedergetroffen hatte, spazieren. Dabei erzählte er mir: „Das deutsche Kaiserreich nach 1871 war der einzige Staat, der mal frei vom Vatikan war. Wo der Vatikan keinen Einfluss hatte. In allen anderen Ländern der Welt hatte der Vatikan Einfluss. Das wusste ich lange auch nicht. Das deutsche Reich ist bis heute noch gültig. Es hat nie seine Gültigkeit verloren. Die Bundesrepublik Deutschland GmbH ist letztes Jahr aufgelöst worden. Deshalb sind die ganzen erlassenen Regeln und Gesetze ungültig. Jetzt haben eigentlich nur die Amerikaner hier in Deutschland noch etwas zu sagen. Wir stehen unter Kriegsrecht. Die ganze Welt steht aktuell unter Kriegsrecht.“

Ein paar Tage später war ich von ihm auf eine Geburtstagsfeier in einem Garten eingeladen und traf dort eine Frau aus meinem Nachbardorf, die ich kannte. Wir gingen zusammen spazieren und sie erzählte mir, dass sie schon ganz lange dort wohnte. Wir sprachen über unsere Gemeinschaftsgründungsinitiative, bei der sie auch mal bei einem Treffen dabei war.

„Also ich möchte nicht mit der Unordnung von anderen Menschen leben, die ihre Sachen draussen im Regen stehenlassen,“ erzählte sie mir. Das machte mich irgendwie betroffen.

Später sagte sie: „Die Therapeutin Eva-Maria Zurhost meint, wenn wir uns selbst lieben, dann ist egal, was für einen Partner wir haben.“

„Ja, aber die Selbstliebe hat uns keiner beigebracht. Die dürfen wir erstmal lernen.“

Also ich war jedenfalls definitiv schon seit Jahrzehnten damit beschäftigt, dies zu lernen und hatte damit erst seit Kurzem ein klein wenig Erfolg.

Dazu möchte ich weiter ausholen und über etwas Schreiben, über das ich bisher noch nicht geschrieben habe. So hatte ich nämlich letztes Jahr einen Freund. So etwas wie eine Beziehung, aber es war gar keine richtige Beziehung, sondern eher der Versuch einer Beziehung. Denn ich bezog mich sehr stark auf den anderen, aber er bezog sich nicht auf mich. Da Beziehungen für mich etwas sehr Persönliches sind, schriebe ich nicht gerne darüber. 

Aber wo wir beim Thema Selbstliebe angelangt sind, möchte ich doch einmal auf meine Erfahrung damit eingehen, die ich in den letzten Monaten gemacht habe. 

So hatte ich letztes Jahr viele Monate mit diesem Menschen verbracht, den ich vor vielen Jahren einmal kennengelernt hatte. Über einen Dritten, den er in sein Dorf gebracht hatte, war ich über eine sehr bekannte Social Media Plattform wieder in Kontakt mit ihm gekommen. Und kurz nachdem ich meinen Artikel „Liebe in Zeiten von Corona“ gepostet hatte, stand er vor meiner Tür.

Ich hatte mir noch überlegt, ob ich ja dazu sagen soll, dass er mich besuchen kommt und um mal etwas anders zu machen wie sonst, hatte ich seinem Besuch zugestimmt.

Er sagte zum Abschied dieser Stippvisite zu mir: „Wie ich dich kenne, stehst du eines Tages vor meiner Tür.“ 

Das hatte ich als Einladung verstanden. Und da die obersten Behörden des Bundeslandes, in dem ich seit nicht allzu langer Zeit ansässig war, anfingen von Ausgangssperre zu reden, packte ich meine Sachen zusammen und fuhr zu ihm. Ich rief ihn von unterwegs an und er teilte mir seine neue Adresse mit, die nur ein paar Häuser von seinem früheren Domizil entfernt war.

Dort schlief ich eine Zeitlang in seiner Gartenhütte bis ich – nach längerem Suchen – ein etwa 7,5 Quadratmeter grosses Zimmer in einer WG fand. Ich hatte mir mehrere Sachen vorher angeschaut, bis ich den Eindruck hatte, jetzt habe ich das Richtige gefunden. Am Anfang war auch alles super.

Doch dann hatte ich eine Person eingeladen, die ihre beiden Zimmer in einer Hausgemeinschaft gekündigt hatte. Ich hatte sie vor ein paar Monaten in einer Gemeinschaft bei einem Workcamp-Wochenende kennengelernt und da sie nur etwas 50 Kilometer von mir entfernt wohnte, auch mal besucht.

Doch leider gab es dann einen so großen Konflikt zwischen uns, dass wir Monate nicht miteinander geredet haben. Sie hatte mich mehrmals verbal angegriffen und keiner der beiden anderen WG-Mitglieder sagten oder taten etwas dagegen. Sie liessen das einfach vor ihren eigenen Augen geschehen. Das heisst, die weibliche Person rannte einfach aus dem Zimmer und ließ uns allein. Die andere Person sass stumm da und sagte kein Wort dagegen. Es war für mich eine ungute Situation. 

Ich hatte es satt, Ärger mit Mitbewohnern und Vermietern zu haben und so schaute ich eines Nachts im Internet nach einer Alternative. Ich schaute, ob ich ein Gartengrundstück fände und wurde auch fündig. Der Makler, den ich anrief, erklärte mir, wo das Grundstück ist und mein Freund und ich schauten auch einen Garten an, von dem ich dachte, dass er das wäre, aber er gefiel mir überhaupt nicht. 

Doch dann stellte sich heraus, dass wir uns das falsche Grundstück angeschaut hatten, nachdem  mein Freund der Sache nochmal nachging.

Wir machten uns auf den Weg, das richtige Grundstück anzuschauen und das war es! Schon beim Betreten des Gartens ging mir das Herz auf. Und zwar weil es viele kleine selbstgebastelte Häuschen hatte, die in den Bäumen hingen und alles mit Liebe angelegt war.

So kam es, dass ich das zweite Mal in meinem Leben – nach so vielen Jahren, in denen ich absolut überhaupt nichts hatte – zu einem Grundstück kam. Im Grunde habe ich das meinem Vater zu verdanken, von dem ich etwas Geld geerbt habe. Ich war früher gegen Erben gewesen, da die Streitigkeiten diesbezüglich oft Familien entzweien. Und doch möchte ich an dieser Stelle sagen, dass mir dieses Erbe, auch wenn es nicht exorbitant hoch war, meine Lebensumstände grundlegend verändert hat. Ich habe dadurch eine Wohnung bekommen, habe davon ein Auto gekauft und jetzt den Garten.

Das erste Mal war alles schief gelaufen und deshalb war die Angst groß, das würde diesmal auch geschehen. Aber es lief alles mehr oder weniger glatt – mit einigen Verzögerungen und Interferenzen – und nun habe ich diesen Garten. Mein eigenes kleines Paradies. 

Nur mit der Beziehung war es zehn Tage nachdem ich den Kaufvertrag unterschrieben hatte, zu Ende. Ich hatte einfach eine Grenze setzen müssen. Es ging so nicht mehr für mich weiter. Und diese Grenze zu setzen war der erste Akt von Selbstliebe. Ich hatte einfach festgestellt, dass mir Selbstliebe bisher fehlt, die aber für eine gelingende Beziehung dringend notwendig ist. Also zog ich aus, um Selbstliebe zu lernen… Das Thema begleitet mich übrigens schon seit Mitte der Neunziger Jahre! Und ich war damit all die Jahre nicht wirklich weitergekommen;)

Leider war diese Trennung unglaublich schmerzvoll. Ich durfte lernen, dass es die Mutterwunde ist, die dem Schmerz zugrunde liegt und die erstmal der Heilung bedarf. Und wenn ich ganz ehrlich bin, so war es dieser Schmerz, der schon so lange da war und vor dem ich immer geflüchtet bin. Weil er mir gar nicht aushaltbar erschien.

Eines Tages hatte ich ein Erlebnis, das ich mit Euch teilen möchte.

Es begann damit, dass meine 10 GB Internet, die ich im Monat zur Verfügung habe, die Nacht zuvor aufgebraucht waren. Da ich kein Internet mehr hatte, konnte ich nicht einmal hinzubuchen. So wollte ich, nachdem ich mir einen Kaffee gemacht hatte, mitsamt einem Coffee to Go zu meiner alten WG gehen, wo ich unten auf der Straße das W-lan anzapfen konnte. 

Es rief mich dann eine unserer Moderatorinnen von den Wandelgesprächen (http://Beruehrungs-punkte.info/wandelgespraeche) an und fragte, ob ich nicht morgen moderieren möchte.

„Ja, das habe ich mir auch schon überlegt, aber ich möchte weniger ein Thema vorgeben, sondern eher mit dem Sein, was ist. Also einen freien Raum des Austauschs anbieten über das, was bei den Leuten gerade da ist.“

„Ja, das ist ja gut. Dann lass uns das machen…“

Soweit so gut.

So war ich mit ihr am Handy ein Stück weit gelaufen und traf dann einen weiteren Nachbarn aus dem Nebenhaus. Ich hatte ihn im Sommer letzten Jahres bei einer Nachbarschaftsfeier kennengelernt. Danach hatten wir nur gelegentlich mal kurzen Kontakt gehabt. Er hieß interessanterweise auch Thomas, so wie der Nachbar, den ich schon viele Jahre kannte. 

Wir tauschten uns erst über die App namens telegram aus, denn ich erzählte ihm, dass ich gerade 8 GB von Dateien von dieser App von meinem Handy gelöscht hatte, die durch automatische Downloads mein Handy permanent verstopft hatten. 

„Wochenlang habe ich damit zugebracht, immer wieder Dateien zu löschen und es hat sich kaum was an der Speicherkapazität verändert. Der Speicher war immer voll. Bis ich auf einmal vor Kurzem entdeckt habe, dass 8 GB von Telegram-Downloads besetzt waren. Als ich diese komplett gelöscht habe, war endlich wieder Speicherplatz frei.“

„Du kannst das in den Einstellungen einstellen, ob die Medien automatisch runtergeladen werden oder nicht. Bei den Voreinstellungen ist es wohl so, dass erstmal alles downgeloaded wird.“

„Ja, das scheint so zu sein.“

„Schau einfach mal in den Einstellungen nach.“

Das habe ich im Anschluss an das Gespräch auch getan und alle automatischen Downloads ausgeschaltet. Aber zurück zum Gespräch.

Er war mit einer Kamera unterwegs und so sprachen wir über Fotos und entdeckten, dass wir beide einen Bezug zu Südamerika und speziell Brasilien hatten. Ich hatte sechs Jahre dort gelebt und er hatte das Land ausgiebig bereist und viele Jahre lang eine brasilianische Freundin gehabt.

Irgendwann getraute ich mich mal, über ein Thema zu sprechen, das mir schon lange auf der Seele lastete.

„Sag mal, wie bringt man es fertig, Leute zu motivieren, eine andere Welt zu kreieren?“

„Indem man es vorlebt. Dann schließen sich die Leute an.“

„Das mache ich ja schon seit Jahren. Ich habe neun Jahre ohne Wohnung gelebt. Ein Jahr lang ohne Geld und viele Jahre mit so wenig Geld wie möglich. Aber ich konnte keine Leute gewinnen, es mir gleich zu tun.“

„Wo hast Du denn gelebt?“

„Ich habe vor allem in Frankreich bei Leuten gelebt, die mich eingeladen haben.“

„Ach, da kannte ich auch eine Frau, die so gelebt hat.“

„Heidemarie Schwermer?“

„Ja, genau. Ich habe auch ein Buch von ihr.“

„Das Sterntalerexperiment.“

„Ja, das Sterntalerexperiment.“

Dann passierte jedoch etwas. 

Aus meiner Zeit in Brasilien, die immerhin sechs Jahre währte, habe ich gewisse  Dinge übernommen. Dort fragt man zum Beispiel nach fast jedem Satz „não é?“, was so viel heißt wie ‚ist es nicht so?‘ Oder ,nicht wahr?‘

In Frankreich, wo ich ja fast acht Jahre gelebt habe, macht man das auch. Dort ist die entsprechende Frage „n’est-ce pas?“ – „ist es nicht so?“ 

Da ich also sehr lange in romanischen Kulturen gelebt habe, wo es ganz normal ist, diese Frage fast hinter jedem Satz zu stellen, tue ich das auch, und zwar mit der Frage: „Verstehst du?“

Mein Gegenüber war damit allerdings überhaupt nicht einverstanden.

Ich erzählte ihm, dass mich in Frankreich die Leute immer fragten, was ich brauche und ich alles bekommen habe, was ich brauche.

„Und jetzt bin ich hier in Deutschland und es fragt mich keiner mehr, was ich brauche. Und jetzt frage ich hier in Deutschland Leute um Hilfe und dann wird mir die Hilfe verweigert.“

„Und warum bist Du dann nicht in Frankreich?“

„Weil dort Ausgangssperre ist ab 19 Uhr. Das will ich mir nicht antun.“

„Also, ich will nicht mit jemand reden, der vollkommen unbewusst vor sich hinplappert und immer wieder fragt, ob ich etwas verstehe, als wäre ich ein Doofer. Dann schweige ich lieber. Und jemand, der mich von der Seite anspricht…“

Als ich weiterredete, merkte ich erstmals selbst, dass ich wirklich jeden zweiten Satz mit „verstehst Du?“ beendete.

„Ich bin Dir dankbar, dass Du mich darauf hinweist. Dafür brauchen wir einander.“

„Schau erstmal bei Dir selbst!“

„Das tue ich ja 24 Stunden am Tag.“

Was er dann sagte, verstand ich nicht mehr. Er war schon schneller vor mir hergelaufen.

„Ich sag jetzt nichts mehr. Ich ziehe es vor, zu Schweigen und mich auf meine Schritte zu konzentrieren“, rief ich ihm hinterher.

Er stob regelrecht davon. 

Die einzig wichtige Frage für mich war dann am Rest des Tages, ob Liebe in meinem Herzen wohnt. Denn an meinem Gegenüber sah ich, wie es ist, wenn keine Liebe im Herzen wohnt. Wie es ist, wenn der andere nicht mitfühlen kann, wenn man sich eben in verschiedenen Ländern andere Gewohnheiten angeeignet hat…

Und ich merkte auch, dass wir zwei grundlegend unterschiedliche Ansichten haben: er davon, dass wir alles in uns haben und nur das entdecken müssten und ich mit meiner Ansicht, dass wir nur dadurch, dass wir uns gegenseitig helfen weiterkommen und gemeinsam eine neue Welt kreieren können…

Die Welt, die ich auf meiner anotherworld.site beschrieben habe.

Die Hintergründe meines Buches

Ich habe ein ausführlicheres Video von etwa einer halben Stunde über die Hintergründe meines Buches gedreht, die ich bisher noch nicht so in dieser Form weitergegeben habe: wie es dazu kam, dass ich nach Frankreich gegangen bin, wie ich auf den Spuren von Marie Madeleine (Maria Magdalena) unterwegs war und wo alles mein Buch spielt, da ich darin ja keine Ortsangaben gemacht habe. Es ist vor allem für all diejenigen interessant, die mein Buch „Der Vagabundenblog: Vom Leben ohne Geld“ mit Freude gelesen haben und mehr wissen wollen. Leider hat es im Original mehrere Gigabyte, so dass ich es mit geringerer Auflösung hochgeladen habe, wodurch es nicht sehr scharf ist. Wenn Euch lieber wäre, es schärfer zu sehen und Ihr mehr Gigabyte in Kauf nehmen würdet, gebt mir bitte Bescheid, denn es wäre möglich, dies zu ändern. Bin auch noch nicht so der Crack in diesen Sachen. Hier ist es:

Ein Wunder

Tagebucheintrag vom 17.07.21

Heute passierte ein Wunder!

Mein Fahrrad war ja schon eine Zeitlang kaputt, seit sie mir zwei Ventile geklaut hatten. Es war ein größerer Akt, die zwei Ventile zu kaufen, da die Selbsthilfefahrradwerkstatt keine geregelten Öffnungszeiten mehr hatte und der Fahrradladen ausgerechnet an dem Tag, an dem ich da war zu hatte. Also hieß es am nächsten Tag wiederkommen und zwei Ventile kaufen.

Ich setzte die Ventile ein, aber sie waren nicht dicht. Ich zeigte sie dem Fahrradverkäufer und er sagte mir, ich müsse sie nur mit der Zange richtig festziehen, da es sich um alte Schläuche mit alten Ventilen noch vor der Zeit der Blitzventile handle. Ich hatte das Fahrrad vor nicht allzu langer Zeit gebraucht gekauft und wusste über diese Details noch nicht Bescheid.

Da ich kein Werkzeug hatte, ging ich zu meinem Nachbarn und lieh mir eine Zange. Ich war auch einmal mit dem Fahrrad gefahren, doch dann war es wieder platt. Zwei Mal hatte ich es mit der Luftpumpe meines Nachbarn aufgepumpt, doch als ich wieder ein Stück weit gefahren war, war es wieder platt und ich durfte es zurückschieben. 

Dann hatte ich es auf meiner To Do-Liste stehen. Ich kam jedoch irgendwie nie dazu. Bis zum heutigen Tag. Da war ich nämlich unterwegs mit einem neuen Bekannten, der sich für unsere Gemeinschaftsgründungsinitiative interessierte und er erzählte mir, dass er am Nachmittag in der Fahrradselbsthilfewerkstatt mithelfen würde. So packte ich mein Fahrrad ins Auto und fuhr in Richtung Werkstatt. Als ich es aus dem Auto hob, fiel mir auf einmal auf, dass es gar nicht mehr platt war! Ein Wunder war geschehen. Ich konnte es kaum fassen. So toll!

Bestimmt war es mein Nachbar, dachte ich. Er hatte mir nämlich ein Schloss geschenkt und wusste die Nummer. Da ich nun schon im Ort der Selbsthilfewerkstatt war, ging ich gleich mal dort vorbei, um ihnen von meinem Wunder zu berichten. Dabei fiel mir auf, dass ja die Gangschaltung noch einzustellen war, da die größten Gänge gar nicht reingingen und so half mir der nette Herr dort und stellte die Gangschaltung ein, die danach zwar noch nicht richtig funktionierte, aber er reparierte mir noch die Lampe hinten und ölte diverse Stellen ein.

Ihm gefiel mein altes Modell, das ich mir vor allem wegen der Farbe pink ausgesucht hatte außerordentlich und meinte, es wäre echt ein gutes Fahrrad. Ich liebe Selbsthilfewerkstätten!

Glücklich zog ich von dannen und kam nicht weit, da begegnete mir mein Nachbar. 

„Es ist ein Wunder geschehen! Mein Fahrrad ist wieder repariert. Warst du es, der es repariert hat?“ fragte ich ihn.

„Ja, es war gar nichts zu reparieren. Das Ventil war kaputt. Ich habe ein neues Ventil reingedreht und es aufgepumpt. Mehr war es nicht. Wir Männer sind ja dazu da, Frauen zu dienen. Die meisten Männer wissen das nur nicht.“

Mein repariertes Fahrrad

Neues Interview von der Obdachlosenuni Berlin

Meine lieben Leserinnen und Leser,

hiermit möchte ich Euch gerne auf ein neues Interview aufmerksam machen, das Vagabund_innenforscher Maik Eimertenbrink im Rahmen seiner Doktorarbeit über das Leben von Nomad*innen im Mai diesen Jahres mit mir geführt hat.

Es tauchen darin andere Aspekte meines damals weitgehend geld- und konsumbefreiten Lebens auf. Zum Beispiel spreche ich zum ersten Mal über die Suche nach dem heiligen Gral und andere spirituelle Aspekte meines Nomadenlebens.

Es wurde vom mündlichen Gespräch verschriftlicht, was es beim Lesen zu bedenken gilt, denn es ist deshalb manches weniger gewählt ausgedrückt … Viel Freude wünsche ich damit!

http://www.obdachlosen-uni-berlin.de/gespraech-mit-silvia-fischer-autorin-von-dem-buch-der-vagabundenblog-vom-leben-ohne-geld

Nach mir spricht übrigens der Bestsellerautor Richard Brox ebenfalls zum Thema Nomadendasein.

Ansonsten fällt mir gerade auf: ich habe mich wirklich hervorragend für die heutige Zeit vorbereitet. An meinem Leben im Verhältnis zu damals hat sich wenig verändert. Wenn ich jetzt nicht mehr in Läden einkaufen gehe, weil ich keine Lust habe auf die damit verbundenen Verhaltensmassregeln, um diese Läden oder Institutionen oder was auch immer zu betreten, dann ist das exakt wie früher als ich einfach nichts gekauft habe…

Übrigens hat mich letzthin jemand auf die Idee gebracht, doch Seminare über die Möglichkeit, anders zu leben – ohne grossartig am System teilzunehmen – anzubieten. Hättet Ihr daran Interesse?

Liebe Grüsse

Silvia Fischer

Testleser*innen gesucht!

Endlich ist es soweit!

Ich möchte gerne ein weiteres meiner vor vielen Jahren geschriebenen Bücher veröffentlichen – insofern es dem Testleser*innentest standhält.

Es ist wie mein Vagabundenblog ein Reisetagebuch, aber diesmal über den ersten Jakobsweg, den ich im Jahre 2007 innerhalb von drei Monaten mit dem Fahrrad von München bis Santiago de Compostela gefahren bin.

Mit Hilfe meiner wundervollen Assistentin wurde es so überarbeitet, dass es vorzeigbar ist und falls Ihr Lust habt, es mal zu lesen, zu schauen wie Ihr es findet und mir Feedback zu geben, wie es Euch gefallen hat, schreibt mir bitte eine Mail an:

SilviaFischer@gmx.com

Dann schicke ich es Euch per Mail zu.

Übrigens: der Jakobsweg hatte es mir danach dermassen angetan, dass ich ihn noch weitere sieben Mal entweder gegangen oder mit dem Fahrrad gefahren bin, meistens für drei Wochen. Mal hier, mal da…

Und noch etwas: ich werde jetzt als Pilgerberaterin bei der Fränkischen Jakobusgesellschaft für Spezialthemen tätig sein: wie Jakobsweg ohne oder mit wenig Geld, mit Zelt, ohne Reiseführer, ohne Handy, Frau alleine, im Winter, auf alten Wegen, die man sich selber sucht…

Danke Euch ganz herzlich für Euer Interesse und Euer Mitwirken, damit ich vielleicht ein neues Buch herausgeben kann!

Einen Covergestalter oder eine Covergestalterin und jemand zum formatieren suche ich dann eventuell auch.

Jakobsweg

Eine weitere 5-Sterne-Rezension

5,0 von 5 Sternen Hochinteressant und spannend – ganz klare Weiterempfehlung

Rezension aus Deutschland vom 27. April 2021 von Jacky

Dieses Buch kann ich nur wärmstens empfehlen: Es ist richtig lebendig und anschaulich beschrieben. Die Fortsetzung konnte ich jeweils kaum abwarten und freute mich riesig darauf, weiter lesen zu können.

Die Erkenntnis: Es ist möglich, ohne oder nur mit ganz geringen Mitteln leben zu können. Die Protagonistin vertiefte durch den bewusst und selbst gewählten Lebensweg DANKBARKEIT für die kleinen Schätze des irdischen Lebens und sie bekam einen tieferen Zugang zu GOTT und ihrem und unseren Dassein im Hier und Jetzt.

So wie wir alle geprägt sind scheint das Konsumieren eine Endlosschleife zu sein, doch wie man anhand dieser realen Geschichte miterleben darf, stellen sich einem täglich große Geschenke in den Weg, wenn man diese bewusst wahrzunehmen vermag. Das Langsamer und Bewusster werden, anstelle der täglichen hektischen Routine, lässt einen als Leser erahnen und ersehnen, wie es sich gesund und gottverbunden leben lässt. Ein sehr sehr mutig gewählter Weg.

Danke für die vielen Erkenntnisse durch dieses ehrliche Buch!

Link zu Amazon

Am Lagerfeuer

Bei einem meiner Spaziergänge telefonierte ich mit einer Freundin. Sie erzählte mir, dass jetzt die Testpflicht in den Schulen anfängt. Später sprach ich mit einem Freund darüber. Er meinte: „Ja, in den Tests sollen ja schon Mikrochips drin sein.“

Eine Nachbarin berichtete, dass sie sich jetzt hätte testen lassen müssen, wenn sie weiterhin arbeiten wollte: „Ich habe gesagt, das will ich nicht und damit bin ich meinen Job los.“

„Bravo, das hast Du gut gemacht,“ entgegnete ich ihr.

Dann gab es ein Lagerfeuer in der Gegend, zu dem ich eingeladen war. Endlich konnte ich mal ein paar Menschen in meiner neuen Wahlheimat kennenlernen. Mit der Impfung oder sonstigen Corona-Maßnahmen hatte hier keiner was am Hut. Ein Freund, der mitkommen wollte, rief mich an: „Du, ich komme doch nicht mit. Ab heute um 22 Uhr soll es eine Ausgangssperre geben.“ 

„Okay, dann fahre ich alleine.“

Ich kam noch ziemlich am Anfang und war eine der ersten, die da war. Eine andere Frau kannte ich von einer Demo, auf der ich letzten Sommer gewesen war. 

Unsere Gastgeberin widmete sich dem Feuer, das sie langsam entfachte. Nach und nach kamen immer mehr Leute. Ein paar davon kamen aus meinem Dorf und dem Nachbardorf. 

„Das ist alles so schlimm in Deutschland, weil hier der Hauptsitz des Deep State ist. Im Moment sind nur noch 24 Länder von Maßnahmen betroffen und das sind alles Länder, die was mit Deutschland zu tun haben. Die anderen Länder sind schon frei von Corona-Maßnahmen,“ klärte uns einer der Anwesenden auf.

„Aber die Amerikaner sind schon da, um uns zu befreien. Vor vielen Jahren bin ich viel auf Autobahnen unterwegs gewesen und habe kilometerlange Konvois von US-amerikanischen Militärfahrzeugen gesehen.“

„Ganz schlimm ist es auch mit der Organspende. Du kannst nämlich nur Organe von Menschen verpflanzen, die noch lebendig sind. Organe von Toten kann man nicht mehr verpflanzen. Deshalb haben sie den Hirntod erfunden. Aber den gibt es gar nicht. Den Menschen werden die Organe bei lebendigem Leib herausgenommen. Und das ist ganz schlimm. Das ist ein Riesengeschäft mit den Organen.

Und mit dem Adrenochrom. Das passiert ja alles wirklich in unterirdischen Räumen, die viele Stockwerke unter der Erde liegen. Jetzt haben sie zum Glück in den USA wieder ganz viele Kinder befreit. Jetzt fliegen die Sachen immer mehr auf.“

Ein anderer erzählte, dass er mit Live-Cams angeschaut hat, was unter dem Capitol in den USA unter der Erde passiert. Dann kam Patrick wieder zu Wort:

„Mir ist es selbst einmal passiert, dass mich eine dieser unsichtbaren Wesenheiten angegriffen hat, die Adrenochrom brauchte. Ich flog in hohem Bogen von einer unglaublichen Wucht ausgelöst ein paar Meter weit durch die Luft und dabei wurde mir das Adrenochrom aus den Nieren ausgesaugt. Ich brauchte lange, um mich davon zu erholen.“

Ob ich diese Geschichte glauben konnte, war mir nicht so ganz klar. Klang doch ein bisschen nach phantastischer Legende. 

„Und von dem Holz ernähren sie sich auch. Deshalb wird so viel Holz geschlagen.“

Dann erzählte ein anderer von mehreren Bandscheibenvorfällen, die er hatte. „Ein Kung Fu-Lehrer hat mich geheilt. Er hat Übungen mit mir gemacht, aber das Tollste war: im Gegensatz zu allen Ärzten hat er gesagt: ‚Das kriegen wir wieder hin‘. Und das hat mir geholfen. Die Zuversicht. Und wir haben es wieder hingekriegt. 

Dann hatte ich zwar später wieder einen Bandscheibenvorfall, aber daraus habe ich gelernt und mache jetzt bestimmte Arbeiten einfach nicht mehr. Die machen andere Leute für mich.“ 

„Gut, dass Du daraus gelernt hast, denn jede Krankheit hat ja eine Botschaft für uns und wenn wir die nicht verstehen, werden wir wieder krank,“ ließ ich aus meiner Erfahrung einfliessen. „Wenn wir das nicht verstehen, dann nützt einem auch der beste Heiler nichts.“

„Jetzt nehme ich auch Vitamine, D 3 zum Beispiel und K 2,“ schob er hinterher.

„Ich auch,“ pflichtete ich ihm bei.

„Nimm Blütenpollen. Da hast Du in zwei Stück schon ausreichend Vitamin D3,“ empfahl Patrick.

Ein paar Tage später war ich bei einem anderen Treffen. Am Anfang wollten wir erstmal Punkte sammeln, worüber wir sprechen wollten. Doch wir verloren uns immer wieder in irgendwelchen Diskussionen. Die eine wollte die Vernetzung vorantreiben, die nächste über den aktuellen Rechtsstatus der BRD sprechen.

„Das Grundgesetz ist seit 1990 nicht mehr gültig, weil damals der Paragraf weggefallen ist, der den Gültigkeitsbereich festgelegt hat. Die BRD ist nur eine Finanzagentur GmbH. Und die Gesetze müssen unterschrieben sein, um Gültigkeit zu erlangen. Sie sind aber nicht unterschrieben. Also haben sie gar keine Gültigkeit.

Und überhaupt, auf welcher rechtlichen Grundlage bewegen sich unsere Gesetzgeber eigentlich?“

Das ist hier die Frage.

„Hat hier übrigens jemand eine Lebenderklärung gemacht?“, wollte eine Mitstreiterin wissen. „Wir sind nämlich offiziell alle für Tod erklärt worden.“

„Ja, durch die Geburtsurkunde.“

„Hat das was mit Mensch und Person zu tun?“ (Siehe früherer Blogbeitrag)

„Nein, das ist etwas anderes.“

„Auf jeden Fall, wenn die Polizei einen anhält, wenn man unterwegs ist während der Ausgangssperre, dann einfach sagen: ‚Ich habe einen triftigen Grund‘. Sie sind dann in der Beweislast, dass Du keinen triftigen Grund hattest.“

„Die Polizei sind heutzutage nur noch Söldner. Das ist gar keine richtige Polizei mehr,“ meinte eine Dame mit ausländischem Akzent besorgt.

Ein Freund meinte auch: „Zwei Jahre nach der Impfung sind die meisten Leute wahrscheinlich tot.“

Ich selbst wachte in den vergangenen Tagen fast jeden Morgen in der Früh, lange vor meiner Zeit auf und beschäftigte mich in meinen Gedanken mit den Menschenrechten. Für mich stand die zukünftige Welt, also die Welt des Goldenen Zeitalters, die ich auf anotherworld.site beschreibe für die Einhaltung der Menschenrechte. Wie konnte es sein, dass heutzutage so viele Menschenrechte ganz deutlich durch die neuen Maßnahmen verletzt werden und keiner kann wirklich etwas dagegen tun? 

Mir wurde einer dieser Tage schlagartig klar: Es ist Gottes genialer Plan, einen Teil der Menschheit, also diejenigen, die nicht an ihn glauben und die sich von ihm (und damit dem Guten) abgewandt haben, zu vernichten, damit in Zukunft nur noch Menschen auf der Erde sind, die im Einklang, in der Liebe und im Frieden leben möchten. 

Neue Fünf-Sterne-Rezension

Zum Welttag des Buches ist eine neue Rezension mit fünf Sternen erschienen, die ich gerne weitergeben möchte, um potentiellen Leser*innen die Entscheidung zu erleichtern, ob sie das Buch gerne lesen möchten.

Rezensionsexemplare gebe ich übrigens jederzeit gerne kostenfrei als e-book oder auch als Taschenbuch ab, wenn Ihr mir Eure E-mail-Adresse an SilviaFischer@gmx.com mitteilt.

Und hier die bei Amazon erschienen Rezension:

Karen Laubinger-Jorks 5,0 von 5 Sternen 

lebensechte Geschichten, die Zuversicht und Vertrauen vermitteln

Rezension aus Deutschland vom 20. April 2021

Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, als Silvia Fischer im Rahmen eines Kongresses („Pioneers of Change“) daraus vorgelesen und über die Hintergründe berichtet hat. Besonders angesprochen hat mich die Botschaft der Autorin, dass man auch ohne Geld und Wohnung glücklich sein kann und dass die Angst vor materiellen Verlusten, die in unserer zivilisierten Welt gärt, sich eigentlich in Luft auflösen könnte.

Die aus der puren Lebendigkeit gegriffenen (wenn auch nach allgemeinem Verständnis nicht ganz alltäglichen) Alltagsgeschichten, die das in Tagebuchform geschriebene Buch bereithält, lassen den Leser die Zeit zwischen August 2009 und April 2010 miterleben, in der die Autorin zwischen verschiedenen Ländern Europas hin- und herpendelte.

Silvia Fischer gibt sehr persönliche Einblicke in ihre verschiedensten Begegnungen mit Menschen sowie in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Durch all diese kleineren und größeren Abenteuern schafft sie es, dem Leser Zuversicht, Mut und Lebensfreude zu vermitteln. Und für mich persönlich die wichtigste Botschaft: Wir dürfen dem Fluss des Lebens vertrauen! Denn es wird immer jemand oder etwas zu uns kommen, der uns weiterhilft.

Und hier gibts das Buch:

Link zu Amazon

Neues Interview

Hiermit möchte ich Euch zu meinem neuen Interview mit dem Coach Philipp Kessler aus der Schweiz einladen, das über die Plattform Gradido zustandegekommen ist. Gradido ist ein Alternativsystem und wäre einen eigenen Eintrag wert… Einige Sachen davon sind in dieser Form neu, so dass es sich lohnt, es anzuschauen, auch wenn Ihr meine anderen Interviews schon kennt.

Es sind auch schon gute Kommentare dazu angekommen wie „wow, ganz tolles interview, gratuliere“ (zu Philipp Kessler)

Einer meiner vielen Träume…

Ein sehr lange gehegter Traum von mir ist ein Kollektiv besonders von Frauen, die zusammen Kleiderupcycling machen. Stellt Euch vor, es gäbe vielleicht dazu eine Werkstatt, die zur Verfügung steht und zwar in einem Märchen- und Erlebnispark, der zur Zeit stillgelegt ist und wieder zum Leben erweckt werden soll. Genaueres möchte ich jetzt allerdings noch nicht verraten, da es noch nicht ganz spruchreif ist.

Aber gestern kam die Ausschreibung eines Fashion Awards (ja auf englisch) zu mir, für den ich mich gerade beworben habe. Er heisst sustainablefashionmatterz.com. Man kann dort noch bis zum 31.3.2021 mit Projekten rund um nachhaltige Mode und Kleidung teilnehmen.

Ich poste das hier, weil ich ja früher lange Zeit Kleidung gesammelt und sie auf Flohmärkten gratis angeboten habe. Die Leute gaben mir dafür, was sie wollten. Meistens einen Euro pro Kleidungsstück. Ich habe mir dann überlegt, wie man die Kleidung aufwerten könnte und kam auf die Idee, die Kleidungsstücke upzucyceln.

Ich habe damit vor vielen Jahren auch angefangen, als ich noch in meinem Wagen lebte. Ich habe die Second Hand Kleidungsstücke damals vor allem mit Perlen verziert. Es hat mir sehr viel Freude gemacht.

Dann habe ich leider, weil ich bei einer Gemeinschaft Teil werden wollte und diese meinen Wagen nicht wollte, durch unglückliche Umstände alles verloren. Ich habe gar nicht wirklich darüber geschrieben, denn ich habe sehr darunter gelitten. Ich habe wirklich bis auf meine Bücher, die ich selbst geschrieben und bei jemandem damals in Frankreich untergestellt hatte, absolut alles verloren.

Meinen Wagen, der mein Zuhause war, meine Kleidung, meine Küchenutensilien, einfach komplett alles. Erst heute wurde mir das wieder bewusst. Ich habe versucht, darüber hinwegzusehen, aber es war ein sehr schwerer Schlag für mich gewesen. Und mit der Gemeinschaft hat es dann auch nicht geklappt…

Also stand ich alleine da und bin weitergereist. Gereist und gereist. Bis ich vor dreieinhalb Jahren aufgehört habe zu reisen. Angehalten habe. Und jetzt verwirklichen sich so langsam meine Träume. Und diesen Traum möchte ich gerne mit Euch teilen: meinen Traum von einem Kollektiv oder einer Gemeinschaft, die Kleider upcycelt.

Ich finde es deshalb toll, weil es kreativ ist (man kann aus jedem Kleidungsstück ein kleines Kunstwerk machen), personalisiert (ich möchte, dass die Kleidung individuell mit Namen gekennzeichnet wird damit die Leute wissen, von wem es ist), individualisiert (kein Kleidungsstück ist wie das andere), aufgewertet (sie ist auf einmal viel mehr Wert), einen neuen Träger oder Trägerin bekommt, statt weggeworfen wird, nicht neu von Kinder- oder armen Frauen- oder Männerhänden in ausbeuterischen Verhältnissen genäht wird wie dies bei der Mehrzahl unserer Kleidung der Fall ist, sondern: mit Liebe gemacht (handmade with love – wie es auf dem Stempel steht).

Ein Kollektiv von Menschen (Männer können natürlich auch teilnehmen insofern sie dies wirklich wünschen), die menschlich miteinander umgehen, die Verständnis füreinander haben, die einander zuhören, sich füreinander interessieren, aneinander und miteinander wachsen, ihre Potentiale entfalten wollen, ihre Konflikte gewaltfrei miteinander angehen…

Und hier zeige ich Euch mal meine bisherigen Kreationen und wer weiss, vielleicht ist ja unter Euch – meinen lieben Leser*innen – jemand dabei, der oder die einen ähnlichen Traum hat und mitmachen möchte. Seid herzlich willkommen!

Veranstaltung heute!

Im Rahmen des Pioneers of change Online Summits mache ich heute,

Freitag, den 12.3.21 um 17 Uhr

eine Veranstaltung zum Thema

anders leben – Leben ausserhalb des Systems.

Mit Lesung aus meinem Buch „Der Vagabundenblog: Vom Leben ohne Geld

und anschliessendem Gespräch.

Hier könnt Ihr Euch anmelden.















https://pioneersofchange-summit.org/?baumpflanz-nr=44279

Dabei werden zwei Bäume gepflanzt: einen für mich und einen für Euch!


Link zu Amazon

Als E-Book gibt’s es beim Ecobookstore, Thalia, Hugendubel und anderen Online-Buchhandlungen

Ein neues Interview

Der Sender LIVE hat vor Kurzem ein Interview mit mir über mein Leben ohne und mit wenig Geld und meinen Projekten für die Zukunft gemacht. Da es mir selbst sehr gut gefallen hat, möchte ich Euch herzlich dazu einladen. Denn in der heutigen Zeit ist es für mich das Wichtigste überhaupt zu wissen, dass man ausserhalb des Systems leben kann und dass wir uns nicht den verrückten Vorgaben, die diejenigen, die gerne über uns herrschen wollen machen unterwerfen brauchen.

Allem voran die Impfung, von der ich an dieser Stelle deutlich abraten möchte. Wem immer sein Leben lieb ist, dem empfehle ich eindrücklich, von der Impfung abzusehen. Sie ist extrem gesundheitsschädlich, es wird dabei ins Erbgut eingegriffen und es wird vermutet, dass ein Mikrochip integriert ist, der irgendwann aktiviert wird, mit dem mir überall ausfindig gemacht werden können und wahrscheinlich in Zukunft nur noch kaufen und verkaufen können. Aber wer diesen Blog kennt, weiss ja schon, dass wir auch ohne leben können. Das ist meine Botschaft: heute wichtiger denn je!

Und hier ist das Interview:

Interview von #LIVE mit Silvia Fischer

Wofür ich brenne

Das ist mein neuester Blogbeitrag auf meiner neuen spirituellen Webseite violettespirit.wordpress.com.

Es ist ein 13-minütiges Video mit dem, was mir am allerwichtigsten ist im Leben – der spirituelle Weg.

Ihr seid herzlich dazu eingeladen, mir dort zu folgen. Ich freue mich auf Euch und Eure Kommentare.

Praktikant*in gesucht

Praktikum

Da ich mich vor lauter Arbeit nicht mehr retten kann und nur einen kleinen Teil von dem machen kann, was ich gerne machen möchte, suche ich eine Praktikantin oder einen Praktikanten zu meiner helfenden Unterstützung für alle Arbeiten, die mit dem Schreiben und Veröffentlichen zu tun haben wie:

Social Media, Buchmarketing, Öffentlichkeitsarbeit, Kontaktarbeit, Lektorat, Korrektorat, Formatierung, Webseitenpflege, Organisationsmanagement, evt. auch Buchcovererstellung, Produktion von Schnipseln mit Zitaten etc. je nach kreativem Geschick, also Lernmöglichkeiten ohne Ende 😉

gerne eine Student*in, und gerne auch mit einer kleinen Aufwandsentschädigung von plus/minus 200 Euro/Monat (VB) bei 20 Stunden die Woche. Wenn Ihr weniger Zeit habt und trotzdem ein Praktikum machen wollt geht das auch.

Ihr braucht nicht alles davon abzudecken, ein Teil und guter Wille reicht auch schon. Wichtig ist mir ein respektvoller Umgang miteinander, fliessende Kommunikation in beide Richtungen, ein gewisses Einfühlungsvermögen und Verständnis für einen Menschen mit Einschränkungen 🙂

Radiosendung bei Okitalk am 4.2.21

Hallo ihr lieben Leser*innen,

ich möchte Euch hiermit ganz herzlich einladen

zu meiner ersten Radiosendung

bei Okitalk am Donnerstag, den 4. Februar 2021 um 20 Uhr.

Und hier ist der Link mit der Aufzeichnung der Live-Sendung für alle, die nicht dabei waren:


​https://archiv.okitalk.net/audio/2021/02/2021-02-04_Silvia_Fischer_fast_ohne_Geld_gelebt_in_Frankreich.mp3

Meine Mini-Lesungen

Meine erste Mini-Lesung habe ich ganz in der Nähe des Ortes gemacht, an dem mein Buch spielt. Eigentlich hatte ich zur Höhle gehen wollen, in der ich damals für ein paar Tage beziehungsweise Nächte gelebt habe. Dort wollte ich gerne das Video drehen.

Doch mir erzählte die Frau, die mich für eine Nacht in ihrem Wohnwagen beherbergt hatte, dass just eine Woche zuvor Jäger da gewesen waren und mit Petroleum alle Sachen der jungen Leute, die in der Höhle gelebt haben verbrannt hätten. Auf sowas hatte ich natürlich überhaupt keine Lust, denn das war schlicht- und einfach gefährlich und auch nicht das, was ich rüberbringen wollte.

So habe ich das Video in nicht allzu weiter Entfernung von dem Ort der Höhle auf einem Privatgrundstück gedreht. Leider kann ich es nicht hier auf dem Blog einbinden, da es ein kostenloser Blog ist, aber ich möchte Euch wenigstens die Links dazu schicken. Denn vor Kurzem habe ich schliesslich die vierte Mini-Lesung gemacht und da wird es allmählich Zeit, auch hier auf dem Blog darauf hinzuweisen. Klickt einfach auf die entsprechende Lesung und Ihr kommt zu YouTube.

Viel Spass und Freude wünsche ich Euch damit!

Meine erste Mini-Lesung

Meine zweite Mini-Lesung

Meine dritte Mini-Lesung (zu Halloween)

Meine vierte Mini-Lesung „Was mein Buch mit Corona zu tun hat“

Foto 4. Mini-Lesung

Materie bindet

Ich fange langsam an, die Sprüche, die ich damals in meinem Leben ausserhalb des Systems – ohne oder mit so wenig Geld wie möglich – so drauf hatte und mir immer wieder selbst sagte, zu sammeln und zu veröffentlichen. Einmal habe ich das – erinnere ich mich – schon einmal in einem Blogartikel getan, aber ich kann ihn gerade nicht finden.

Heute habe ich mich mal wieder auf Canva gewagt, wo auch mein Logo anlässlich der Frankfurter Buchmesse entstanden ist. Das ist jetzt so mein Abenteuer, mich auf neuen Online-Plattformen zu bewegen, denn es ist mir total fremd, damit umzugehen. Reisen war da viel einfacher. Vor allem: damit kannte ich mich aus. Ich brauche nur eine Landkarte und einen Daumen und die Sache war geritzt. Alles andere kam von selbst…

Neuer Instagram-Account

Das was ich heute machen wollte sollte für meinen neuen Instagram Account sein, den Ihr unter @michellevomvagabundenblog findet, aber bisher habe ich es noch nicht von meinem Laptop rübergekriegt. Dafür hierher in diesen Blog und da bin ich schon mächtig stolz darauf.

Und jetzt seid Ihr gefragt! Jetzt könnt Ihr mitmachen und mir sagen, welches der drei Bilder unten Euch am Besten gefällt: das erste, das zweite oder das dritte? Schreibt bitte einfach einen Kommentar. Danke!

Und jetzt noch dazu, warum ich diesen Spruch so drauf hatte. Ich meinte es nämlich ernst. Total ernst.

Ich als Anti-Materie

Erstens mal habe ich selbst die meiste Zeit mit 70 Litern gelebt. Das war ein 40-Liter-Rucksack hinten auf dem Rücken und ein 30-Liter-Rucksack vorne. Zumindest wenn ich herumgezogen bin, was ja mehr oder weniger ständig passierte.

Ich symbolisierte damit eigentlich aus meiner Sicht schon die Anti-Materie. Und ich sah einfach nur, wenn ich bei Menschen zu Gast war, dass sie mit den vielen Dingen, die sie besassen, einfach äusserst beschäftigt waren. Sie mussten sich quasi die ganze Zeit um ihre Sachen kümmern und wenn sie das nicht taten, dann sah es entsprechend aus.

Ich hatte dann ja selbst für zwei Jahre einen Wagen, einen LKW, in dem ich lebte. Da ich die ganze Zeit viel Zeug (im Müll oder daneben) fand, hatte ich fast immer alles, was die Leute so brauchten und manche meinten, ich wäre der Weihnachtsmann, denn da ich es kostenlos bekommen hatte, konnte ich es auch als Geschenk weitergeben. Das war phantastisch und mir eine grosse Freude!

Die Ebene des freien Geben und Nehmens

Ich lebte ja viele Jahre in der Ebene des freien Geben und Nehmens. Einen kurzen Artikel über die drei Ebenen des Austauschs (Tausch „Ware gegen Geld“, „gegenseitiger Tausch“ und „freies Geben und Nehmen“) findet Ihr auf meiner anotherworld.site. Vielleicht sollte ich mal einen Artikel über das freie Geben und Nehmen schreiben, was sicher mit der Schenkökonomie etwas zu tun hat, von der immer mehr die Rede ist, mit deren Details ich mich ehrlich gesagt aber noch gar nicht beschäftigt habe.

Und ich selbst empfand es so, dass ich mit meinem Wagen sehr stark von der Materie in Beschlag genommen wurde, denn ich hatte mich ja auch um die vielen Dinge, die ich fand zu kümmern, sie eventuell zu säubern und zu verstauen bis sie ihre neuen Abnehmer*innen gefunden hatten…

Materie bindet

Kauf-nix-Tag am Samstag, den 28. November 2020

Wollte nur kurz erinnern an den morgigen Kauf-nix-Tag. Da lohnt sich vielleicht ein Besuch im nächsten Umsonstladen oder einfach mal Ausspannen ohne in einen Laden reinzugehen und schauen wie es einem nach so einem Tag – ohne sich durch die Regale zu schieben und ohne Schlange stehen an der Kasse – geht. Und wenn was fehlt: improvisieren, containern oder den Nachbarn fragen…

Oder einfach merken, dass es auch „ohne“ geht.

Viel Spaß!

Zur Info: Der Kauf-Nix-Tag ist ein konsumkritischer Aktionstag am letzten Freitag (Nordamerika) bzw. Samstag (Europa) im November. Außerhalb der USA ist dieser linksalternative Protesttag trotz vereinzelter Presseberichte kaum bekannt und findet – von vereinzelten Aktionen von Gruppen wie Attac abgesehen – wenig Beachtung, was unveränderte Umsatzzahlen an diesem Tag belegen.

Auf Utopia.de findet Ihr einen schönen Artikel darüber, wenn euch die Hintergründe interessieren.

Mit grosser Verspätung

Es ist nun schon dreieinhalb Monate her, dass ich folgenden Blogeintrag im Groben vorgeschrieben habe. Dreieinhalb Monate ohne ihn zu posten. Was ist geschehen? Bin ich blockiert? Durch Corona?

Es liegt vor allem darin, dass darin Themen vorkommen, über die ich noch nie geschrieben habe und ich meine nicht Corona. Dinge, die ich so schlimm finde, dass ich sie immer ausgeklammert habe. So habe ich lange mit mir gehadert. Soll ich diese Dinge posten oder soll ich sie nicht posten? Was zu mir kam war, die Dinge ans Licht kommen zu lassen, aber die Menschen zu warnen, dass es starker Tobak sein wird.

Ich möchte Euch deshalb an dieser Stelle warnen: dieser Beitrag ist nichts für schwache Nerven. Wenn Ihr solche habt, lest bitte diesmal nicht weiter… Wie immer in diesem Blog sind die in Anführungszeichen gesetzten Worte Meinungen von einzelnen Menschen und geben nicht die Meinung der Autorin wieder.

Und hier nun endlich der Blogbeitrag:

Es stand an, meine Sachen zu holen, die ich im letzten Jahr in Frankreich gelassen hatte, weil ich im Frühjahr dorthin zurückkehren wollte. Meine liebe Vermieterin war jedoch ganz plötzlich Anfang März in England verstorben, wo sie ihre Tochter besucht hatte. Sie hatte zwar schon das stolze Alter von 94 Jahren erreicht, war jedoch durch die vielen Jahre, die sie Yoga gemacht hatte (im Nachruf schrieb jemand, sie hätte 80 Jahre Yoga praktiziert) topfit, als ich sie im Dezember verlassen hatte. 

So fuhr ich diesmal mit dem Auto runter. Auf dem Weg hatte ich noch eine Gemeinschaft besucht und ein Lied mit einem Musiker gemacht. Das war ein jahrelanger Traum von mir, der sich auf einmal verwirklicht hatte! Das Lied findet Ihr auf meiner anotherworld.site (einfach anklicken)

Diesmal fuhr ich auf einem ganz anderen Weg wie gewöhnlich nach Frankreich, nämlich über Luxemburg. Dort war ich mal als Jugendliche mit ein paar Freunden gewesen und so erinnerte ich mich daran, dass ich eigentlich schon seit ich denken kann, sehr grosses Fernweh gehabt hatte und weg aus Deutschland wollte.

Nachdem ich die Grenze passiert hatte, war mir, als würde eine grosse Last von mir abfallen. Als würde ich einen schweren Brocken hinter mir lassen. Was für eine Erleichterung!

Noch dazu war das Benzin plötzlich um 20 Cent billiger und ich tankte erstmal voll. In der Stadt Luxemburg angekommen, drehte ich eine Runde und genoss den herrlichen Park, der sich in einer Schlucht durch die Stadt schlängelt. Während des Spaziergangs telefonierte ich mit einem Bekannten in Deutschland, der mich angerufen hatte. 

Er wollte gerne in meine Wohnung ziehen, die ich ihm angeboten hatte, aber ich wollte sie zum jetzigen Zeitpunkt doch noch nicht aufgeben. Zu lange war ich ohne Wohnung gewesen und bisher hatte ich noch keine wirkliche Alternative. Ich konnte einfach nicht mehr wie früher die ganze Zeit einfach nur bei anderen Menschen mitleben, sondern brauchte inzwischen einen eigenen Raum. Und eine Wohnung irgendwo auf der Welt, ob ich sie benutzte oder nicht. Um aus dem Wohnungslosenstatus herauszukommen. Deswegen war ich noch lange nicht in wohn-haft, sondern fühlte mich frei, da zu sein wo ich gerade sein wollte. 

Unterwegs schaute ich noch in Taizé vorbei. Es war gar kein grosser Umweg. Ich war dort zum ersten mal in meinem Leben und hatte schon viele Jahre den Wunsch verspürt, den Ort, der so viele junge Menschen ansprach, zu besuchen. Es waren im Verhältnis zu sonst sehr wenige Leute da. Im ersten Moment dachte ich sogar, es sei geschlossen bis ich die Halle fand, in der gesungen wurde fand. Es herrschte Mundschutzpflicht. Ich nahm mein Tuch und wickelte es um mein Gesicht. Man sass im vorgeschriebenen Sicherheitsabstand voneinander entfernt. Ein absurdes Bild.

Back in France

Ein Mann, den ich nach dem Gesang draussen kennenlernte und der mit seiner Frau und seiner schon erwachsenen Tochter da war, erklärte mir wo ich Essensmarken fürs Frühstück und Mittagessen holen könnte. Da ich gar nicht gewusst hatte wie das alles hier funktionierte, atmete ich auf. Ich war wieder in Frankreich! Bei dem, was ich so an diesem Land und den Leuten liebte, dass sie intuitiv spürten, was man braucht und einem die nötigen Informationen ungefragt zukommen liessen. Dass da etwas ganz natürlich floss. Das war, was mir in Deutschland so fehlte. 

Ich sass mit ihnen beim Frühstück zusammen. Da sie nur zweihundert Kilometer entfernt wohnten, waren sie schon öfters da gewesen.  

„Ich bin mit Gruppen von Jugendlichen hierhergekommen. Gehen Sie unbedingt mal rüber in die Kirche“, sagte er. „Und dort drüben ist ein Park mit einer weiteren Kapelle. Dort können sie ein wenig spazieren gehen.“

Die kleine alte Kirche war Maria Magdalena geweiht. Ein sehr ruhiger und angenehmer Ort. Da ich sehr müde war, weil ich nur etwa zwei Stunden im Auto geschlafen hatte, legte ich mich vorne hin, um mich auszuruhen. Aber es kamen ziemlich bald andere Leute, so dass ich mich wieder aufrecht hinsetzte.

Es gab dann Gruppen in verschiedenen Sprachen und ich blieb bei der englischsprachigen Gruppe. Ein Vertreter der Gemeinschaft sprach über Jesus, so als wäre das eine grosse Neuigkeit für die Menschen. So, als hätten sie alle noch nie von Jesus gehört. Sehr interessant war, dass er von vier Neuanfängen in Jesu Leben erzählt hatte. Jesus hätte vier Neuanfänge gehabt.  „Immer wieder neu anfangen zu dürfen, ist ein Wesensteil der christlichen Botschaft“, meinte er.

Mir lief der nette Herr wieder über den Weg. „Und, wie gefällt es Ihnen?“ fragte er mich.

„Es geht. Ich habe nicht alles, was sie in der Gruppe auf englisch erzählt haben verstanden. Der Mönch erzählte, Elisabeth, die Mutter von Johannes dem Täufer soll 90 Jahre alt gewesen sein,“ sagte ich ihm.

„Sie wollen den Menschen, die noch nie von Jesus gehört haben, die frohe Botschaft nahebringen und dazu erzählen sie lebendige Geschichten. Aber meiner Tochter hat es auch nicht gefallen.“

Dann ging die Fahrt weiter. Ich kannte den Weg auswendig, war ihn schon so oft gefahren. Ich brauchte nicht einmal eine Karte.

Im Hippieland angekommen, fragte ich einen alten Bekannten, ob ich bei ihm übernachten könne und er lud mich zu sich ein. Es war gegen zwölf Uhr nachts als ich ankam und er war zum Glück noch wach.

Eigentlich hatte mich eine Freundin meiner Vermieterin vom letzten Jahr eingeladen, bei ihr im Wohnwagen zu übernachten. Sie wohnte richtig in der Pampa. Da ich jedoch Strom fürs Laptop und Handy brauchte, zog ich es vor, in einer Wohnung zu sein.

Ich habe dann jedoch mit ihr gesprochen und sie erzählte mir, dass sie mit meiner geliebten Vermieterin noch kurz vor ihrem Tod telefoniert hatte. 

„Irgendeine Kräuterfrau war eine Woche vor ihrem Tod bei ihr zu Besuch und versuchte sie zu überzeugen, dass es gut wäre zu sterben. Sie hat ihr glaube ich irgendwelche Kräuter gegeben. Und eine Woche später war sie tod.“

Aber ich weiss nicht, ob ich es richtig verstanden habe oder ob es nur eine der vielen Geschichten war, die man sich in der Region erzählte.

Und ich hatte sie noch abholen wollen aus England und mit nach Frankreich nehmen wollen. Das hatte ich ihr angeboten, aber sie meinte, sie hätte jemanden, der sie nach Frankreich fährt…

Ich fuhr auf den Hippie-Markt und traf dort meinen Schriftsteller, der mich letztes Jahr zur Herausgabe meines Buches animiert hatte. Er hatte sein Buch nun selbst ins Englische übersetzt und verkaufte es an seinem Stand zusammen mit dem Französischen Titel. 

„Und weisst Du, was bei dem Corona-Test passiert, den sie machen? Da fahren sie mit einem Stäbchen so tief in die Nase hinein, dass die Blut-Gehirn-Schranke durchbrochen wird und dann können die Viren und Bakterien ins Gehirn eindringen. Und mit dem Mundschutz noch mehr, denn da sammeln sich die Viren noch an.“

„Ja, ich habe gerade gestern eine Information darüber bekommen. Man weiss gar nicht mehr, was man dazu sagen soll. Es ist wirklich schlimm. Für mich reicht es eigentlich.“

„Ja, wenn wir jetzt nichts tun, dann wird es Wirklichkeit mit der neuen Weltordnung.“

Am nachmittag gab es ein Treffen des Nationalrates der Zeit des Übergangs in einem benachbarten Dorf. Ich fuhr hin und setzte mich zu den anderen in den Garten. 

„In der Französischen Verfassung gibt es einen Passus, dass in dem Moment, in dem die Demokratie in Gefahr ist, sich ein Nationalrat des Übergangs bilden kann. Und deshalb sitzen wir hier zusammen“, erklärte uns eine der Anwensenden.  

„Im September/Oktober soll es losgehen mit der Impfung der Leute. Dafür wird eine zweite Pandemie ausgerufen. Die Menschen werden dann einen Mikrochip eingepflanzt bekommen mit einem Identifikationssystem, das ID2020 genannt wird. Mit diesem wird jeder Mensch identifiziert. Darin sind dann auch die ganzen Krankheiten und alles der Menschen gespeichert. Sie können damit dann einkaufen gehen und bezahlen, müssen aber machen, was die Oberen wollen, wenn nicht, wird der Chip abgestellt. Dann können die Leute nichts mehr kaufen. Und daneben gibt es eine App fürs Handy, mit der die Leute sehen können, wer geimpft ist oder nicht.“

Der Schriftsteller, mit dem ich mich auf dem Markt unterhalten hatte, kam wesentlich später und wollte aus einer alternativen Zeitung vom grausamen Missbrauch von Kindern durch Satanisten vorlesen, der jetzt langsam ans Licht kam, doch es entstand durch einen Mann, der gerade gehen wollte eine dermassen grosse Unruhe, dass er aufhörte zu lesen und recht gekränkt wieder verschwand. 

Dann traf ich ein paar Tage später eine Freundin auf dem Markt bei mir im Dorf, bei der ich vor ein paar Jahren einmal mehrere Monate gelebt hatte. Ich hatte sie letztes Jahr im Krankenhaus besucht.

Sie meinte dazu: „Als Du zu Besuch gekommen bist in der Klinik, da war es für mich, als wärst du eine Erscheinung der Jungfrau Maria! Aber weisst Du, was jetzt ein Skandal ist? Sie haben hier in Frankreich vor Ausbruch von Corona im Parlament ein Medikament verboten, das Corona heilen kann: Hydroxychloroquin. Stell dir das einmal vor. Verboten! Ein Medikament, das Corona heilen kann. Es ist ein Mittel, das normal gegen Malaria eingesetzt wird. Ist das nicht ein Skandal? Und von so Leuten werden wir beherrscht! 

Die andere daran hindern, zu heilen. Und stattdessen haben sie ein anderes Medikament auf den Markt gebracht, das nicht heilt und die Nieren schädigt. Kannst Du dir das vorstellen? In Amerika wird das Medikament Hydroxychloroquin jetzt erfolgreich gegen Corona eingesetzt.“ 

Eines Tages lief ich durch das Dorf und traf bei einer Sambagruppe, die gerade zu meiner grössten Freude spielte eine Frau, die ich letztes Jahr kennengelernt hatte und die von einigen Menschen als ein wenig verrückt bezeichnet wird. 

„Ich war sechs Monate nicht da, und Du?“ fragte sie mich.

„Ich sieben Monate. Bin vor zwei Wochen gekommen.“

„Wir bekommen jetzt alle Mikrochips eingepflanzt. Ich habe die Bibel gelesen, die Apokalypse. Da ist alles genau beschrieben, was sie jetzt tun.“

„Ja, ich weiss, deshalb habe ich vor zehn Jahren ein Jahr lang ohne Geld gelebt, damit ich allen Menschen erzählen kann, dass man auch leben kann, ohne zu kaufen und zu verkaufen.“

„Ja, und wenn man dann nicht macht, was sie wollen, dann stellen sie den Mikrochip einfach ab und man kann nichts mehr kaufen.“

„Ja, so wird es wohl sein. Trotzdem würde ich mich nicht impfen und somit chippen lassen.“

„Nein, wie man in der Offenbarung des Johannes liest, werden alle sterben, die sich die Zahl des Tieres haben implantieren lassen. Aber wie machen wir das dann mit dem Heizen und dem Essen und so?“

„Ich weiss nur, dass ich ein Jahr lang ohne Geld gelebt habe und es war überhaupt kein Problem. Es ist ja nur eine gewisse Zeitlang, die es andauert. Ich glaube auch, dass die Menschen, die den Chip nicht annehmen von den anderen versorgt werden.“

„Glaubst Du?“

„Ja, das glaube ich. Auf jeden Fall brauchen wir keine Angst zu haben, sondern können vertrauen. Gott sorgt schon für uns.“

„Sie werden ein noch grösseres Virus auf uns loslassen und dann mit der Impfung beginnen,“ meinte sie. „Dass das mit dem Mundschutz jetzt wiederkommt ist vollkommen unverständlich, denn im Moment gibt es nur Corona-Fälle, aber keine Leute, die daran sterben. Sie werden das dann so machen, dass wir nirgends mehr hinreisen können, wenn wir nicht geimpft sind.

In Spanien ist es jetzt schon so, dass wenn Du an die Grenze kommst, du eine App auf dem Handy brauchst, das all deine Bewegungen und wo Du bist überwacht. Ohne kommst Du gar nicht mehr nach Spanien rein.“

„Und dann wird es so sein, dass die Leute eine App auf dem Handy haben, mit der sie sehen können, ob Du geimpft bist oder nicht habe ich gehört,“ gab ich meine neueste Info zum Besten. Wir setzten uns zusammen auf die Terrasse einer Bar.

„Letzthin habe ich im Internet nach Pizzagate recherchiert und bin auf ganz schlimme Seiten gestossen mit SM und mit getöteten Menschen, die sie sich auch noch zum Essen zubereiten. 

Ich bin dann zur Gendarmerie gegangen und habe ihnen davon erzählt. Sie meinte, sie hätten keinen Zugang zum Internet auf der Wache und so.

Und am nächsten Tag hat in Paris einer, der in der Sache Epstein forscht und im Rollstuhl sitzt, angeblich vier Polizisten mit weissen Waffen getötet.“

„Was sind denn weisse Waffen?“

„Pistolen sind Feuerwaffen und Messer und dergleichen sind weisse Waffen.“

„Als ich auf die Seite draufgegangen bin, hat gleich einer gesagt, ich solle lieber auf eine andere SM-Seite gehen. Diese hier wäre nichts für mich. Die haben das gleich gemerkt. Einer sagte noch, die Frau, die sie gerade gekocht hätten, wäre nicht echt. Er habe schon eine Frau gekocht und sie wäre viel brauner gewesen.

Und jetzt weiss ich nicht, was ich machen soll. Wir müssen doch die Menschen schützen, die Opfer davon werden. Und unser neuer Justizminister ist wahrscheinlich selbst kein Unschuldslamm. Deshalb macht es sicher gar keinen Sinn, so etwas anzuzeigen, weil der oberste Chef selbst so Sachen vielleicht deckt. Im Moment gibt es ganz viele Feministinnen, die gegen ihn demonstrieren. Es gab einen Prozess gegen ihn mit seinen Kindern wegen Missbrauch und er hat sie in dem Prozess angeschrien und eingeschüchtert, sie sollen bloss nichts sagen.“

„Ich weiss auch nicht, was wir machen können. Das ist eine gute Frage. Was tun wir angesichts des Bösen in der Welt? Das ist die Frage. Ich weiss darauf auch noch keine Antwort. 

Mit dem Kannibalismus von Menschen, das kam jetzt schon fünf Mal vor, dass mir Leute davon erzählt haben. Und ich weiss auch nicht, was ich dagegen tun soll.

Ich weiss nur, dass jetzt immer mehr Missbrauchsfälle mit Kindern aufgedeckt werden, ganze pädophile Netzwerke. Jetzt ganz aktuell in Deutschland. Mit 30.000 Beteiligten.“

„Ja, sogar im Schwarzwald haben sie einen der grossen Orte gefunden, an denen…“

„Das habe ich auch gehört. Ich weiss sogar, dass sie in Belgien sogenannte Jagden mit Kindern veranstaltet haben. Ich habe dann aufgehört, mich damit zu beschäftigen, denn ich habe Leute kennengelernt, die sich mit so etwas beschäftigt haben und dann in der Psychiatrie gelandet sind. Mir selbst ist es wichtiger, mich mit positiven Dingen zu beschäftigen. Zu schauen, dass es mir möglichst gut geht. Nur dann können wir auch Positives in der Welt bewirken. Ich selbst kann mich einfach nicht mit diesem ganzen grässlichen Zeug herumschlagen. Es ist für mich unverdaulich.“

Mein Gastgeber, bei dem ich längere Zeit bleiben durfte, meinte eines morgens : „Jetzt gibt es wieder ganz viele Tote in Amerika, hundert Tausend Tote.“

„Tut mir leid, aber ich weiss nicht, ob ich das glauben kann. Das ist, was die Medien erzählen, aber ich weiss nicht, ob es die Wahrheit ist. Es wird doch gerade bei allen Totenscheinen Corona drauf geschrieben, egal was die Leute haben.“

Er erzählte mir dann: „Ich habe mich ganz viel mit dem Virus beschäftigt. Ich möchte einen Artikel darüber schreiben. Es ist nämlich zuerst im Sommer letzten Jahres in der Nähe einer Militärstation, in dem sie Viren erforschen in einem Militärkrankenhaus in Amerika aufgetaucht. Und dann haben sie es nach China verfrachtet, um den Ursprung zu vertuschen. Ich habe Informationen darüber. “

Ein andermal ging ich mit Raphael spazieren. Wir liefen am Fluss entlang bis zum nächsten Dorf, das etwa fünf Kilometer entfernt war. 

„Ich hatte wieder diese Anfälle mit unglaublich starken Schmerzen am Kopf. Jetzt bin ich hier zu einem neuen Arzt gegangen und er versucht herauszufinden, was es ist. Er hat mir ein Medikament namens Fentanyl gegeben, an dem viele Menschen in den USA gestorben sind, inklusive Prince. Es ist hundert Mal stärker wie Morphium und wird synthetisch hergestellt. Da ist es ganz leicht, eine Überdosis zu nehmen und das ist, was vielen passiert.“

Dann kam er wieder auf Corona zu sprechen.

„Vielleicht ist das Virus wirklich in einem Labor entstanden und dann haben sie festgestellt, dass es nur für alte Leute gefährlich ist und dann haben sie es frei gelassen. Und der Mundschutz ist ja auch so eine Farce. Den müsste man alle paar Minuten austauschen damit er effizient wäre, weil sich die Keime ja darin absetzen. Da müsste man Millionär sein, um immer wieder den Mundschutz zu wechseln.“

Auf dem Markt traf ich eine Mitbewohnerin vom letzten Jahr. 

Mit: „Wir werden geführt“, begrüsste sie mich. „Es ist erstaunlich wie wir geführt werden. Und mir geht’s immer besser. Es ist wichtig, absichtslos zu Handeln. Aus dem Sein heraus. Im Flow!“ 

„Das sehe ich auch so“.

Ich fuhr mit einem Engländer, den ich nun schon viele Jahre kannte, in die mittelalterliche Stadt. Er wollte ein Moskitonetz und ein paar Schuhe kaufen und war nicht gut zu Fuss.

„Ich hasse dieses System“, meinte er. „Es bringt nur schizophrene Leute hervor. Die Leute sind alle schizophren. Ich glaube mittlerweile überhaupt nichts mehr, was sie uns in den Medien erzählen. Das ist alles nur erfunden, um die Neue Weltenordnung herzustellen. Um die gesamte Menschheit zu versklaven mit dem Mikrochip von Bill Gates,“ gab er zum Besten.

„Ich glaube schon, dass da ein Erreger ist, der eine Krankheit auslöst, aber sicher bin ich mir da mittlerweile auch nicht mehr. Wusstest Du eigentlich, dass die Tests so sind, dass die Blut-Gehirn-Schranke geöffnet wird, damit die Viren und Bakterien ungehindert eindringen können? Und dann noch zusammen mit dem Mundschutz, der die Viren und Bakterien ja noch sammelt?“ fragte ich ihn.

„Nein, das wusste ich noch nicht. Das muss ich unbedingt weitergeben.“

„Das ist für mich absolut schrecklich! Das ist Körperverletzung. Was meinst Du können wir tun gegen das Ganze?“

„Ich habe eine Facebook-Seite, auf der ich seit Jahren gegen die Neue Weltenordnung schreibe.“ 

„Das ist super. Ich glaube aber ehrlich gesagt, es geht eher darum, etwas Positives in die Welt zu setzen, als gegen etwas zu kämpfen. Deshalb mache ich meine anotherworld.site mit positiven Zukunftsvisionen.“

„Eure Kanzlerin war übrigens mit einer unserer grossen Politikerinnen in der Schule. Ich habe letzt ein Bild von ihnen gesehen. Sie ist die Tochter von Aleister Crowley“, meinte er.

„Es gab schon Menschen, die meinten, sie wäre die Tochter von Adolf Hitler, aber das scheint definitiv nicht zu stimmen.“

Buchtrailer

Ich freue mich sehr, Euch die erfreuliche Mitteilung zu machen, dass ich nun einen Buchtrailer habe. Mein wunderbarer Buchmarketing-Coach Peter Gehlmann hat ihn mir gemacht, den ich uneingeschränkt empfehlen kann. Wie gefällt er Euch?

Ihr dürft ihn auch gerne weiterleiten…

Das Taschenbuch gibt’s bei Amazon und das e-book auch bei der Tolino-Allianz, sprich Thalia, Hugendubel, Ecobookstore oder anderen Online-Buchhandlungen…

Link zu Amazon